Der Aufbruch in das städtische Leben beginnt in den Städten des Mittelalters. Dieses Werk bietet einen systematischen und umfassenden Überblick über die mittelalterliche Stadtgeschichte vom 10. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, der den gesamten Raum des mittelalterlichen deutschen Reiches nördlich der Alpen umfasst. Der Blick hinter die Stadtmauern öffnet die Augen für den Einfluss der Stadt auf das soziale Leben der Menschen und auf die Ursprünge gesellschaftlicher Ordnungen: Verfassung und Recht, Wirtschaft und Handel, Herrschaft und bürgerliche Selbstbestimmung. Ein großartiges Panorama aller Aspekte sozialer und kommunaler Geschichte aus vier Jahrhunderten.Das umfassende Panorama aller Aspekte städtischer Geschichte aus vier Jahrhunderten des Mittelalters. Eine gut verständliche Einführung von Evamaria Engel, international renommierte Stadthistorikerin.
BolEine Stadt ist nicht nur eine Bevölkerungsagglomeration, sie ist ein Wirtschaftsraum, eine Herrschafts- und Verwaltungseinheit, ein Raum mit gewissem eigenem Recht, ein soziales Gebilde, ein Verband und ein Verbund von Bürgern, eine Lebensform auch im Sinn einer bestimmten Kultur und eines Selbstverständnisses. All dies bildet sich und differenziert sich aus in den dynamischen Zeiten des hohen und späten Mittelalters, und es wird vom Spezialisten für rheinische Geschichte Manfred Groten am Beispiel der (damaligen) einzigen deutschen Metropole Köln mit Seitenblicken auf die vielen kleineren, aber u.U. nicht weniger wichtigen Städte entfaltet
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