Die Eisenzeit im Oberen Gäu

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Bol Partner Zwischen Schönbuch und nördlichem Schwarzwald erstreckt sich eine sanft geschwungene Landschaft, die seit über 7000 Jahren vom Menschen intensiv besiedelt wird - das Obere Gäu. Die ertragreichen Lößböden, das milde Klima und die Nähe zum verkehrsgünstigen Neckartal boten dem Menschen schon seit Beginn der sesshaften Lebensweise Anreiz sich niederzulassen, so dass das Obere Gäu zu den wichtigsten Altsiedelkammern Baden-Württembergs zählt. Die prähistorischen Siedler und ihre Nachkommen formtenden fruchtbaren Landstrich zwischen Tübingen, Rottenburg, Nagold und Herrenberg im Laufe der Jahrtausende zu einer blühenden Kulturlandschaft. Sie hinterließen dabei mannigfaltige Spuren aus allen vor- und frühgeschichtlichen Epochen, deren archäologische Erforschung auf eine lange Tradition zurückblickt. Die eisenzeitlichen Bewohner, die wir mit den historisch bezeugten Kelten gleichsetzen können, haben im Oberen Gäu zahlreiche Siedlungen gegründet und ihre Toten in teils monumentalen Hügelgräbern bestattet. Während die heute noch in der Landschaft gut sichtbaren Grabhügel bereits früh im Interesse der archäologischen Forschung standen, wurden zugehörige Siedlungen erst in den letzten Jahrzehnten häufi ger entdeckt und mit modernen Methoden ausgegraben. Das Augenmerk dieser Publikation gilt diesen noch wenig erforschten eisenzeitlichen Siedlungen, insbesondere der Auswertung der großflächig untersuchten Siedlung "Siebenlinden" von Rottenburg a. N. und dem Wandel des Siedlungsbildes im Oberen Gäu. Weitere Studien widmen sich den Neuerungen im Bestattungsbrauchtum und den sich darin abzeichnenden Veränderungen der frühkeltischen Gesellschaft.

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Zwischen Schönbuch und nördlichem Schwarzwald erstreckt sich eine sanft geschwungene Landschaft, die seit über 7000 Jahren vom Menschen intensiv besiedelt wird - das Obere Gäu. Die ertragreichen Lößböden, das milde Klima und die Nähe zum verkehrsgünstigen Neckartal boten dem Menschen schon seit Beginn der sesshaften Lebensweise Anreiz sich niederzulassen, so dass das Obere Gäu zu den wichtigsten Altsiedelkammern Baden-Württembergs zählt. Die prähistorischen Siedler und ihre Nachkommen formtenden fruchtbaren Landstrich zwischen Tübingen, Rottenburg, Nagold und Herrenberg im Laufe der Jahrtausende zu einer blühenden Kulturlandschaft. Sie hinterließen dabei mannigfaltige Spuren aus allen vor- und frühgeschichtlichen Epochen, deren archäologische Erforschung auf eine lange Tradition zurückblickt. Die eisenzeitlichen Bewohner, die wir mit den historisch bezeugten Kelten gleichsetzen können, haben im Oberen Gäu zahlreiche Siedlungen gegründet und ihre Toten in teils monumentalen Hügelgräbern bestattet. Während die heute noch in der Landschaft gut sichtbaren Grabhügel bereits früh im Interesse der archäologischen Forschung standen, wurden zugehörige Siedlungen erst in den letzten Jahrzehnten häufi ger entdeckt und mit modernen Methoden ausgegraben. Das Augenmerk dieser Publikation gilt diesen noch wenig erforschten eisenzeitlichen Siedlungen, insbesondere der Auswertung der großflächig untersuchten Siedlung "Siebenlinden" von Rottenburg a. N. und dem Wandel des Siedlungsbildes im Oberen Gäu. Weitere Studien widmen sich den Neuerungen im Bestattungsbrauchtum und den sich darin abzeichnenden Veränderungen der frühkeltischen Gesellschaft.


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  • 9783806223699
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