Die Festungen gegenüber den gezogenen Geschützen
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Die Festungen gegenüber den gezogenen Geschützen untersucht eine technische und strategische Zäsur des 19. Jahrhunderts: die Herausforderung traditioneller Befestigungssysteme durch die gesteigerte Reichweite, Präzision und Durchschlagskraft gezogener Artillerie. In nüchterner, analytischer Prosa verbindet das Werk ballistische Beobachtung, fortifikatorische Theorie und operative Folgerung. Es steht im Kontext jener militärwissenschaftlichen Debatten, die nach der Einführung moderner Geschütze die Zukunft von Wall, Graben, Kasematte und detachiertem Fort neu bestimmten. M. von Prittwitz schreibt erkennbar aus der Perspektive eines mit Ingenieurwesen, Festungsbau und Heeresorganisation vertrauten Fachmanns. Seine Überlegungen dürften aus praktischer Erfahrung mit den Grenzen älterer Befestigungslehren sowie aus der Beobachtung rascher waffentechnischer Innovation hervorgegangen sein. Das Buch ist weniger polemische Streitschrift als methodische Bestandsaufnahme: Es fragt, welche Elemente der Festung überholt sind, welche angepasst werden müssen und welche strategische Funktion befestigte Plätze weiterhin erfüllen können. Empfohlen sei dieser Band Lesern, die Militärgeschichte nicht nur als Chronik von Schlachten, sondern als Geschichte technischer Anpassung verstehen. Für Historiker, Ingenieure, Strategieforscher und Kenner der europäischen Kriegskunst bietet er einen präzisen Einblick in den Moment, in dem moderne Artillerie das Denken über Raum, Schutz und Verteidigung grundlegend veränderte.
Die Festungen gegenüber den gezogenen Geschützen untersucht eine technische und strategische Zäsur des 19. Jahrhunderts: die Herausforderung traditioneller Befestigungssysteme durch die gesteigerte Reichweite, Präzision und Durchschlagskraft gezogener Artillerie. In nüchterner, analytischer Prosa verbindet das Werk ballistische Beobachtung, fortifikatorische Theorie und operative Folgerung. Es steht im Kontext jener militärwissenschaftlichen Debatten, die nach der Einführung moderner Geschütze die Zukunft von Wall, Graben, Kasematte und detachiertem Fort neu bestimmten. M. von Prittwitz schreibt erkennbar aus der Perspektive eines mit Ingenieurwesen, Festungsbau und Heeresorganisation vertrauten Fachmanns. Seine Überlegungen dürften aus praktischer Erfahrung mit den Grenzen älterer Befestigungslehren sowie aus der Beobachtung rascher waffentechnischer Innovation hervorgegangen sein. Das Buch ist weniger polemische Streitschrift als methodische Bestandsaufnahme: Es fragt, welche Elemente der Festung überholt sind, welche angepasst werden müssen und welche strategische Funktion befestigte Plätze weiterhin erfüllen können. Empfohlen sei dieser Band Lesern, die Militärgeschichte nicht nur als Chronik von Schlachten, sondern als Geschichte technischer Anpassung verstehen. Für Historiker, Ingenieure, Strategieforscher und Kenner der europäischen Kriegskunst bietet er einen präzisen Einblick in den Moment, in dem moderne Artillerie das Denken über Raum, Schutz und Verteidigung grundlegend veränderte.
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