Die Flußpiraten des Mississippi
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Beschrijving
Bol
Die Flußpiraten des Mississippi entfaltet ein spannungsreiches Panorama des amerikanischen Westens, in dem der mächtige Strom zugleich Verkehrsader, Grenzraum und moralische Prüfungslandschaft ist. Gerstäcker verbindet Elemente des Abenteuerromans mit ethnographischer Beobachtung, sozialer Kritik und genauer Milieuschilderung. Hinter Verfolgungen, Verkleidungen und kriminellen Intrigen erscheint eine Welt, in der Recht, Gewalt und Überleben neu ausgehandelt werden. Friedrich Gerstäcker, 1816 in Hamburg geboren, gehörte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Reiseschriftstellern des 19. Jahrhunderts. Seine mehrjährigen Aufenthalte in Nordamerika, wo er als Jäger, Farmer und Wanderer lebte, lieferten ihm einen Erfahrungsschatz, der seine Erzählkunst entscheidend prägte. Die Flußpiraten des Mississippi schöpft aus diesen Beobachtungen: aus Kenntnis der Landschaft, der Siedlergesellschaft und jener Randexistenzen, die in Europa zugleich Faszination und Unbehagen hervorriefen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Abenteuerliteratur nicht nur als Unterhaltung, sondern als kulturelles Dokument begreifen möchten. Gerstäckers Roman bietet dramatische Handlung, atmosphärische Dichte und einen aufschlussreichen Blick auf deutsche Vorstellungen von Amerika. Wer Cooper, May oder die Literatur der Grenze schätzt, findet hier ein frühes, eigenständiges und bemerkenswert lebendiges Zeugnis.
Die Flußpiraten des Mississippi entfaltet ein spannungsreiches Panorama des amerikanischen Westens, in dem der mächtige Strom zugleich Verkehrsader, Grenzraum und moralische Prüfungslandschaft ist. Gerstäcker verbindet Elemente des Abenteuerromans mit ethnographischer Beobachtung, sozialer Kritik und genauer Milieuschilderung. Hinter Verfolgungen, Verkleidungen und kriminellen Intrigen erscheint eine Welt, in der Recht, Gewalt und Überleben neu ausgehandelt werden. Friedrich Gerstäcker, 1816 in Hamburg geboren, gehörte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Reiseschriftstellern des 19. Jahrhunderts. Seine mehrjährigen Aufenthalte in Nordamerika, wo er als Jäger, Farmer und Wanderer lebte, lieferten ihm einen Erfahrungsschatz, der seine Erzählkunst entscheidend prägte. Die Flußpiraten des Mississippi schöpft aus diesen Beobachtungen: aus Kenntnis der Landschaft, der Siedlergesellschaft und jener Randexistenzen, die in Europa zugleich Faszination und Unbehagen hervorriefen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Abenteuerliteratur nicht nur als Unterhaltung, sondern als kulturelles Dokument begreifen möchten. Gerstäckers Roman bietet dramatische Handlung, atmosphärische Dichte und einen aufschlussreichen Blick auf deutsche Vorstellungen von Amerika. Wer Cooper, May oder die Literatur der Grenze schätzt, findet hier ein frühes, eigenständiges und bemerkenswert lebendiges Zeugnis.
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