Die Geschichte der Elster
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Im Roman "Die Geschichte der Elster" gibt es zwei Handlungsebenen. Ein Teil der Geschichte spielt 2014, der andere im Jahr 1993. Zwei Frauen lesen jeweils die Geschichte von zwei anderen Frauen und spiegeln ihr Leben im Leben der anderen beiden. Die Handlung beginnt im Jahr 2014. Eine Frau verliert ihre Arbeit und versucht mühsam ihre Alltagsstruktur aufrecht zu erhalten. Dabei widerfahren ihr Dinge von denen man nicht weiß, ob sie nur in ihrer Einbildung passieren. In der Erzählweise gibt es erhebliche Temposchwankungen. Geschehen katastrophale Dinge um sie herum, wird im Zeitraffer erzählt. Begegnet sie anderen Menschen, vor allem einer Frau, die ihr sehr gefällt und in die sie sich dann verliebt, wird langsam, minutiös beschrieben. Die beiden Frauen lesen einander ein Buch vor, in dem es, wie sich später herausstellt, um den 1993 spielenden 2. Teil der Geschichte geht. Die Handlung des ersten Teils mündet in eine Katastrophe, die Menschen werden am Ende evakuiert oder in Arbeitslagern untergebracht. Zunächst gibt es das Projekt der Arbeits- und Belastungserprobung für arbeitsunwillige Menschen. Diese werden zunehmend entmündigt und reglementiert. Dabei gibt es eine stetige Entwicklung hin zu einer totalitären Struktur, die kaum noch Spielraum für freie Entscheidungen zulässt. Das Vorlesen des Buches (letztlich in einem Arbeitslager) mündet in den 2. Teil der Geschichte. Hier leben zwei junge Frauen miteinander in einem Haus. Auch diese lesen einander ein Buch vor. Es spielt in der Zukunft, im Jahr 2014. Im ersten Teil der Geschichte sind einige Passagen sehr unrealistisch, surreal und beklemmend. In den Passagen, die in den 90-er Jahren spielen, geht es sehr real zu. Es wird die Liebesbeziehung von 2 jungen Frauen erzählt, ihre Konflikte, Wünsche und Hoffnungen. Die arbeitslose Protagonistin wohnte als junge Frau mit ihrem Kind im selben Haus ein Stockwerk über diesen beiden Frauen. Sie erinnert sich im Arbeitslager immer öfter und intensiver an ihr Leben mit ihrem Kind in diesem Haus. Aus diesem Erinnern heraus gelingt es ihr, ihre emotionale Ermüdung zu überwinden und für sich einen Ausweg zu finden. Es bleibt bis zum Schluss des Romans offen, ob die sich entwickelnde Katastrophe nur der Vorstellung dieser Frau entspringt.
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Im Roman "Die Geschichte der Elster" gibt es zwei Handlungsebenen. Ein Teil der Geschichte spielt 2014, der andere im Jahr 1993. Zwei Frauen lesen jeweils die Geschichte von zwei anderen Frauen und spiegeln ihr Leben im Leben der anderen beiden. Die Handlung beginnt im Jahr 2014. Eine Frau verliert ihre Arbeit und versucht mühsam ihre Alltagsstruktur aufrecht zu erhalten. Dabei widerfahren ihr Dinge von denen man nicht weiß, ob sie nur in ihrer Einbildung passieren. In der Erzählweise gibt es erhebliche Temposchwankungen. Geschehen katastrophale Dinge um sie herum, wird im Zeitraffer erzählt. Begegnet sie anderen Menschen, vor allem einer Frau, die ihr sehr gefällt und in die sie sich dann verliebt, wird langsam, minutiös beschrieben. Die beiden Frauen lesen einander ein Buch vor, in dem es, wie sich später herausstellt, um den 1993 spielenden 2. Teil der Geschichte geht. Die Handlung des ersten Teils mündet in eine Katastrophe, die Menschen werden am Ende evakuiert oder in Arbeitslagern untergebracht. Zunächst gibt es das Projekt der Arbeits- und Belastungserprobung für arbeitsunwillige Menschen. Diese werden zunehmend entmündigt und reglementiert. Dabei gibt es eine stetige Entwicklung hin zu einer totalitären Struktur, die kaum noch Spielraum für freie Entscheidungen zulässt. Das Vorlesen des Buches (letztlich in einem Arbeitslager) mündet in den 2. Teil der Geschichte. Hier leben zwei junge Frauen miteinander in einem Haus. Auch diese lesen einander ein Buch vor. Es spielt in der Zukunft, im Jahr 2014. Im ersten Teil der Geschichte sind einige Passagen sehr unrealistisch, surreal und beklemmend. In den Passagen, die in den 90-er Jahren spielen, geht es sehr real zu. Es wird die Liebesbeziehung von 2 jungen Frauen erzählt, ihre Konflikte, Wünsche und Hoffnungen. Die arbeitslose Protagonistin wohnte als junge Frau mit ihrem Kind im selben Haus ein Stockwerk über diesen beiden Frauen. Sie erinnert sich im Arbeitslager immer öfter und intensiver an ihr Leben mit ihrem Kind in diesem Haus. Aus diesem Erinnern heraus gelingt es ihr, ihre emotionale Ermüdung zu überwinden und für sich einen Ausweg zu finden. Es bleibt bis zum Schluss des Romans offen, ob die sich entwickelnde Katastrophe nur der Vorstellung dieser Frau entspringt.
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