Die Häuser von Ohlenhof

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Bol In "Die Häuser von Ohlenhof" entfaltet Hermann Löns ein dichtes Bild ländlicher Lebenswelt, in dem Gebäude, Hofstellen und Landschaft nicht bloße Kulisse, sondern Träger von Erinnerung, Besitzverhältnissen und menschlichen Schicksalen sind. Mit präziser Beobachtungsgabe verbindet Löns erzählerische Anschaulichkeit, mundartnahe Färbungen und eine für die Heimatkunst charakteristische Aufmerksamkeit für Natur, Brauch und soziale Ordnung. Das Buch steht damit im literarischen Kontext jener um 1900 erstarkenden Prosa, die Modernisierungserfahrungen aus der Perspektive regionaler Verwurzelung deutet. Hermann Löns, 1866 geboren und 1914 gefallen, war Journalist, Erzähler und einer der bekanntesten literarischen Deuter norddeutscher Landschaften. Seine intensive Beschäftigung mit Heide, Jagd, Tierwelt und bäuerlicher Kultur prägte sein Werk nachhaltig. Gerade seine biographische Nähe zur Naturbeobachtung und sein skeptischer Blick auf städtische Entfremdung lassen verstehen, warum ihn Häuser, Höfe und gewachsene Gemeinschaften als poetische und kulturgeschichtliche Zeichen besonders interessierten. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die eine ruhig erzählte, atmosphärisch genaue und kulturhistorisch aufschlussreiche Prosa suchen. Löns bietet keine bloße Idylle, sondern ein fein strukturiertes Panorama ländlicher Existenz, dessen Reiz in der Verbindung von Landschaft, Erinnerung und menschlicher Würde liegt.

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In "Die Häuser von Ohlenhof" entfaltet Hermann Löns ein dichtes Bild ländlicher Lebenswelt, in dem Gebäude, Hofstellen und Landschaft nicht bloße Kulisse, sondern Träger von Erinnerung, Besitzverhältnissen und menschlichen Schicksalen sind. Mit präziser Beobachtungsgabe verbindet Löns erzählerische Anschaulichkeit, mundartnahe Färbungen und eine für die Heimatkunst charakteristische Aufmerksamkeit für Natur, Brauch und soziale Ordnung. Das Buch steht damit im literarischen Kontext jener um 1900 erstarkenden Prosa, die Modernisierungserfahrungen aus der Perspektive regionaler Verwurzelung deutet. Hermann Löns, 1866 geboren und 1914 gefallen, war Journalist, Erzähler und einer der bekanntesten literarischen Deuter norddeutscher Landschaften. Seine intensive Beschäftigung mit Heide, Jagd, Tierwelt und bäuerlicher Kultur prägte sein Werk nachhaltig. Gerade seine biographische Nähe zur Naturbeobachtung und sein skeptischer Blick auf städtische Entfremdung lassen verstehen, warum ihn Häuser, Höfe und gewachsene Gemeinschaften als poetische und kulturgeschichtliche Zeichen besonders interessierten. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die eine ruhig erzählte, atmosphärisch genaue und kulturhistorisch aufschlussreiche Prosa suchen. Löns bietet keine bloße Idylle, sondern ein fein strukturiertes Panorama ländlicher Existenz, dessen Reiz in der Verbindung von Landschaft, Erinnerung und menschlicher Würde liegt.


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  • 9788027358649
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