Die infantile Wiederkehr des Totemismus
Uitgelicht
|
8,40 |
Naar shop
|
|
8,40 |
Naar shop
|
|
18,62 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
In "Die infantile Wiederkehr des Totemismus" entfaltet Sigmund Freud eine kühne psychoanalytische Deutung von Totemismus, Tabu und Exogamie. Ausgehend von ethnologischen Befunden und der Analyse kindlicher Phobien verbindet er die Verehrung des Totemtiers mit ambivalenten Vatergefühlen und dem Ödipuskomplex. Der Stil ist argumentativ, gelehrt und spekulativ: Freud liest Anthropologie, Mythos und klinisches Material als ein zusammenhängendes Archiv unbewusster Kulturgeschichte. Freud, der Wiener Arzt und Begründer der Psychoanalyse, schrieb aus der Überzeugung heraus, dass individuelle Neurosen und kollektive Institutionen gemeinsamen psychischen Gesetzen folgen. Seine Arbeiten über Traumdeutung, Sexualentwicklung und unbewusste Triebkonflikte bereiteten diese Studie vor; zugleich reagierte er auf Autoren wie Darwin, Frazer und Robertson Smith. Die Frage nach Ursprung von Religion, Schuld und sozialer Ordnung drängte ihn über die Klinik hinaus in die Frühgeschichte der Menschheit. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freuds Denken in seiner kulturtheoretischen Radikalität kennenlernen möchten. Auch wenn manche anthropologischen Voraussetzungen heute historisch zu prüfen sind, bleibt der Text ein Schlüsselwerk für Psychoanalyse, Religionswissenschaft und Literaturtheorie. Er zeigt, wie produktiv und provozierend die Deutungskraft des Unbewussten auf kulturelle Formen angewandt werden kann.
In "Die infantile Wiederkehr des Totemismus" entfaltet Sigmund Freud eine kühne psychoanalytische Deutung von Totemismus, Tabu und Exogamie. Ausgehend von ethnologischen Befunden und der Analyse kindlicher Phobien verbindet er die Verehrung des Totemtiers mit ambivalenten Vatergefühlen und dem Ödipuskomplex. Der Stil ist argumentativ, gelehrt und spekulativ: Freud liest Anthropologie, Mythos und klinisches Material als ein zusammenhängendes Archiv unbewusster Kulturgeschichte. Freud, der Wiener Arzt und Begründer der Psychoanalyse, schrieb aus der Überzeugung heraus, dass individuelle Neurosen und kollektive Institutionen gemeinsamen psychischen Gesetzen folgen. Seine Arbeiten über Traumdeutung, Sexualentwicklung und unbewusste Triebkonflikte bereiteten diese Studie vor; zugleich reagierte er auf Autoren wie Darwin, Frazer und Robertson Smith. Die Frage nach Ursprung von Religion, Schuld und sozialer Ordnung drängte ihn über die Klinik hinaus in die Frühgeschichte der Menschheit. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freuds Denken in seiner kulturtheoretischen Radikalität kennenlernen möchten. Auch wenn manche anthropologischen Voraussetzungen heute historisch zu prüfen sind, bleibt der Text ein Schlüsselwerk für Psychoanalyse, Religionswissenschaft und Literaturtheorie. Er zeigt, wie produktiv und provozierend die Deutungskraft des Unbewussten auf kulturelle Formen angewandt werden kann.
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon, Amazon Marketplace.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: