Es wurde festgestellt, dass der Verlust eines Ehepartners negative Auswirkungen auf die geistige und körperliche Gesundheit hat, darunter Depressionen und Stress, und auch zu einer erhöhten Sterblichkeit führt. Bislang wurde kaum untersucht, ob sich der Verlust eines Angehörigen auf die Gedächtnisleistung auswirkt. Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung bei Witwen und Witwern in einer Stichprobe von Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Die Stichprobe dieser Studie bestand aus 30 Teilnehmern, die einen Angehörigen verloren hatten, und Teilnehmern, die keinen Angehörigen verloren hatten. Die Stichprobe wurde nach Alter, Geschlecht und Bildungsstand zusammengestellt. Die Gruppe der Hinterbliebenen bestand aus 15 Teilnehmern, die ihren Partner oder Ehepartner vor mindestens einem Jahr und höchstens sieben Jahren verloren hatten. Die Gedächtnisleistung wurde mit dem Verbal Memory Test gemessen. Die Studie berücksichtigte auch die Auswirkungen von Bildung, Geschlecht und der seit dem Verlust verstrichenen Zeit auf die Gedächtnisleistung. Die hinterbliebenen Teilnehmer zeigten einen stärkeren Rückgang der Gedächtnisleistung als die nicht hinterbliebenen Teilnehmer, und die Witwer schnitten bei den Tests schlechter ab als die Witwen.
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