Die Lilien auf dem Felde (Drei Beichtreden)
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Beschrijving
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Die Lilien auf dem Felde entfaltet in drei Beichtreden eine geistliche Meditation über die biblischen Bilder der Lilie und des Vogels. Kierkegaard liest sie nicht dekorativ, sondern als strenge Lehrer christlicher Existenz: Schweigen, Gehorsam und Freude werden zu Übungen der Innerlichkeit. Der Stil verbindet predigthafte Eindringlichkeit, poetische Verdichtung und dialektische Präzision; im Kontext seines Spätwerks markiert das Buch eine bewusste Abkehr von spekulativer Systematik hin zur existenziellen Aneignung des Evangeliums. Søren Kierkegaard, der Kopenhagener Denker, Theologe und Schriftsteller, schrieb aus der Spannung zwischen lutherischer Frömmigkeit, persönlicher Schuld- und Berufungserfahrung sowie scharfer Kritik an einer selbstzufriedenen Christenheit. Seine Auseinandersetzung mit Hegel, seine pseudonymen Werke über Angst, Verzweiflung und Glauben sowie seine gebrochene Verlobung mit Regine Olsen schärften den Blick für das Einzelne vor Gott. Gerade deshalb konnte ihn die scheinbare Einfachheit der Natur zu einer radikalen religiösen Unterweisung führen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Kierkegaards Denken nicht nur philosophisch, sondern in seiner andächtigen Mitte verstehen wollen. Es ist kurz, aber anspruchsvoll; zart im Bild, unerbittlich im Anspruch. Wer bereit ist, langsam zu lesen, findet eine stille Schule der Aufmerksamkeit, Demut und christlichen Freude.
Die Lilien auf dem Felde entfaltet in drei Beichtreden eine geistliche Meditation über die biblischen Bilder der Lilie und des Vogels. Kierkegaard liest sie nicht dekorativ, sondern als strenge Lehrer christlicher Existenz: Schweigen, Gehorsam und Freude werden zu Übungen der Innerlichkeit. Der Stil verbindet predigthafte Eindringlichkeit, poetische Verdichtung und dialektische Präzision; im Kontext seines Spätwerks markiert das Buch eine bewusste Abkehr von spekulativer Systematik hin zur existenziellen Aneignung des Evangeliums. Søren Kierkegaard, der Kopenhagener Denker, Theologe und Schriftsteller, schrieb aus der Spannung zwischen lutherischer Frömmigkeit, persönlicher Schuld- und Berufungserfahrung sowie scharfer Kritik an einer selbstzufriedenen Christenheit. Seine Auseinandersetzung mit Hegel, seine pseudonymen Werke über Angst, Verzweiflung und Glauben sowie seine gebrochene Verlobung mit Regine Olsen schärften den Blick für das Einzelne vor Gott. Gerade deshalb konnte ihn die scheinbare Einfachheit der Natur zu einer radikalen religiösen Unterweisung führen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Kierkegaards Denken nicht nur philosophisch, sondern in seiner andächtigen Mitte verstehen wollen. Es ist kurz, aber anspruchsvoll; zart im Bild, unerbittlich im Anspruch. Wer bereit ist, langsam zu lesen, findet eine stille Schule der Aufmerksamkeit, Demut und christlichen Freude.
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