Der Südkaukasus ist eine der gefährdeten Regionen im postsowjetischen Raum. Das Sicherheitsdefizit führte zu mehreren offenen Konflikten, darunter der langwierige Bergkarabach-Konflikt und der russisch-georgische Krieg im August 2008. Die NATO initiierte mehrere Programme, die einerseits darauf abzielten, die NATO-Mitgliedstaaten vor dem Eindringen nichtkonventioneller Bedrohungen zu schützen, und andererseits Armenien, Aserbaidschan und Georgien dabei zu unterstützen, ohne direkte Beteiligung der NATO an der Lösung der regionalen Konflikte eine sichere, stabile und prosperierende Region zu schaffen. Diana Ananyan analysiert die erste Phase der Beziehungen zwischen der NATO und dem Südkaukasus und deckt dabei den Zeitraum ab, in dem die NATO und die Staaten des Südkaukasus Rahmenbedingungen für die künftige Zusammenarbeit entwarfen. Sie definiert die widersprüchlichen und übereinstimmenden Interessen der regionalen Akteure bei der Stärkung der Beziehungen zur NATO sowie in der Interaktion untereinander und mit den regionalen Mächten. Die Arbeit "Die NATO und die Staaten des Südkaukasus: Der Rahmen der Partnerschaft (1994-2004)" wurde im Rahmen des Senior Executive Master-Programms an der Nationalen Hochschule für Politikwissenschaften und öffentliche Verwaltung in Bukarest im Jahr 2004 verfasst und verteidigt.
AmazonPagina's: 80, Paperback, Verlag Unser Wissen
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