Die heutige, auf Abwege geratene Pfingstbewegung - wie übrigens auch die Praxis in vielen anderen Konfessionen, die im Zuge des religiösen Geschäfts entstanden sind und von schwarzen Predigern angeführt werden - hat nichts mehr mit der Bewegung der Pioniere von einst gemein, die von weißen Missionaren geleitet wurde. Mit seiner Entscheidung, über den Pfingstglauben zu schreiben, leistet der Autor einen Beitrag zu der umfassenden Reflexion, die in der Demokratischen Republik Kongo wie auch anderswo von der Kirche - und in diesem Fall von der heutigen Kirche - geführt werden muss. Es handelt sich um eine notwendige Debatte, der sich die Kirche nicht entziehen kann, ob es ihr gefällt oder nicht. Die Pfingstbewegung wird hier lediglich als Auslöser betrachtet, der den Autor dazu veranlasst, die verschiedenen Praktiken der religiösen Menschen zu untersuchen. Als Christ selbst nimmt der Autor keine Anstoß an einer Feststellung, die - auch wenn es manchen nicht gefällt - schonungslos ist: Der weiße Missionar hatte das Evangelium gepredigt, das den "wilden" Menschen verwandelte; doch der schwarze Prediger nutzte dieses Evangelium, um seine Mitmenschen in das Joch der Knechtschaft zu zwängen, indem er sinnlose Worte häufte und sie mit einigen Bibelversen verschleierte - jenem Buch, dessen Bewunderer im Begriff sind, es über die Mühlen zu werfen.
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