Das diplomatische Protokoll, das oft auf bloße Anstandsregeln reduziert wird, ist in Wirklichkeit ein wirkungsvoller Hebel zur Anziehung von Investitionen. Anhand der Analyse des Falles Kamerun zeigt dieses Werk auf, wie die Beherrschung der protokollarischen Regeln die institutionelle Glaubwürdigkeit eines Staates stärkt, ausländische Investoren beruhigt und den Zufluss ausländischer Direktinvestitionen ankurbelt. Eine gezielte Reform des kamerunischen Protokollsystems könnte die wirtschaftliche Attraktivität des Landes erheblich steigern.Der in vier sich ergänzende Teile gegliederte Aufsatz stützt sich auf internationales Recht, Politikwissenschaft und Entwicklungsökonomie, um die normative und institutionelle Architektur des kamerunischen Protokolls, seine konkreten Praktiken und seine Funktionsstörungen zu analysieren. Anhand von Vergleichen mit Ruanda, Marokko und Singapur formuliert der Autor präzise und realistische strategische Empfehlungen. Ein Nachschlagewerk für Entscheidungsträger, Diplomaten, Investoren und alle Akteure, die am Aufbau einer kamerunischen Wirtschaftsdiplomatie beteiligt sind, die den Ambitionen der "Vision 2035" gerecht wird.
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