Die partizipative Waldbewirtschaftung (PFM) ist ein Multi-Stakeholder-Ansatz, bei dem der Privatsektor, Institutionen und Gemeinden in die Bewirtschaftung der Wälder einbezogen werden und die aus der Waldbewirtschaftung resultierenden Vorteile gemeinsam nutzen. Naturschutz ohne lokale Beteiligung ist zum Scheitern verurteilt. Die Diversifizierung der Einkommensquellen ist eine wichtige Strategie zur Sicherung nachhaltiger Lebensgrundlagen in ländlichen Gemeinden. Darüber hinaus spielt die Diversifizierung des Einkommens ländlicher Haushalte eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Lebensgrundlagen im ländlichen Raum und beim Waldschutz, indem die hohe Abhängigkeit von der Holzgewinnung zur Deckung der Grundbedürfnisse minimiert wird. Anstatt sich ausschließlich auf Holzprodukte (wie Brennholz, Bauholz und Pfähle) zu verlassen, ist es ratsam, diversifizierte Einkommensquellen aus Nicht-Holz-Waldprodukten wie Honigproduktion, Heilpflanzen, Pilzen, Gewürzen, Bienenwachs, Wurzeln, Einkommensgenerierung durch Tourismusdienstleistungen, Bambusbäumen, dem Verkauf von Kulturgütern, der Bereitstellung traditioneller Speisen, Hotelunterkünften und der Baumschulproduktion anzubieten. Die Rolle dieser Trends bei der Diversifizierung der ländlichen Einkommensquellen und beim Waldschutz ist jedoch in vielen Teilen des ländlichen Äthiopiens noch kaum bekannt.
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