Die meisten Studierenden sind junge Erwachsene (Eric et al., 2009). Dies ist eine Phase, in der sich im Leben des Einzelnen rasante Veränderungen vollziehen, bedingt durch die Konfrontation mit neuen Ideen und das Eingehen intimer Beziehungen (Arnett, 2004; Erikson, 1971; Checkering & Reisser, 1993; Schulenberg et al., 2000). Im Laufe ihres Studiums erleben sie Möglichkeiten zur psychosozialen Entwicklung und Lernerfahrungen, die ihre kognitiven, emotionalen und sozialen Anpassungsfähigkeiten erweitern (Tao et al., 2000; Pascarella & Terenzini, 2005). Studien haben gezeigt, dass junge erwachsene Studierende verantwortungsbewusstes Verhalten, autonome Entscheidungsfindung und finanzielle Unabhängigkeit beibehalten. Diese werden als die wichtigsten Marker oder Entwicklungsindikatoren für den Übergang ins junge Erwachsenenalter angesehen. Aus einer Reihe von Gründen haben jedoch viele junge Erwachsene diesen Prozess unterbrochen und sind nicht in der Lage, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um in allen Dimensionen der psychosozialen Entwicklungsveränderungen voranzukommen (Ann & Patricia, 2000). Infolgedessen kann die Entwicklung in diesen Bereichen von Student zu Student variieren, und letztendlich stehen sie vor der Herausforderung der Entwicklung.
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