In seiner Monografie untersucht der ungarische Ökonom György Simon jr. die historischen Erfahrungen des sozialistischen Aufbaus in Sowjetrussland und der UdSSR unter politischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die durchgeführte Untersuchung stützt sich neben den Werken der Klassiker des Marxismus-Leninismus auf die zentralen Postulate neokeynesianischer, neoklassischer und endogener Wachstumstheorien sowie auf das Konzept der gesellschaftlichen Sicherheit. Auf der Nachfrageseite wird erstmals die Rolle der Importe von Investitionsgütern für das Wirtschaftswachstum der UdSSR aufgezeigt. Die ökonometrische Analyse der Entwicklung der Volkswirtschaft der UdSSR erfolgte in erster Linie unter Verwendung eines endogenen Gesamtwachstumsmodells vom Kaldor-Typ mit integriertem Mechanismus des technischen Fortschritts, das nicht nur das physische und das Humankapital berücksichtigt, sondern auch die Zeit als Ereignisraum kreativer wirtschaftlicher Aktivität berücksichtigt und so einen Vergleich der gesamtfaktoralen Effizienz mit dem weltweiten Niveau ermöglicht. Es wurde von Professor Sándor Györgyi (1930-2008) im Rahmen einer weltwirtschaftlichen Studie entwickelt, die 131 Länder, darunter auch die UdSSR, umfasste. Besonderes Augenmerk wird auf den sowjetisch-amerikanischen Wirtschaftswettbewerb der Nachkriegszeit gelegt.
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