In der traditionellen Dramaturgie ist die Stille nur eine einfache Pause im dialogischen Austausch. Im zeitgenössischen Theater und insbesondere im Theater von Samuel Beckett wird die Stille jedoch von ihrer Rolle als Hilfsinstrument des gesprochenen Wortes befreit und stellt eine eigenständige Sprache dar. Diese neue Sicht auf die Praxis des Schreibens ermöglichte es Samuel Beckett, neue Wege zu gehen und originelle, revolutionäre Theaterstücke zu produzieren. Dieser Beitrag stützt sich auf die Semiotik und Hermeneutik und versucht, die charakteristischen Merkmale dieser sogenannten Sprache des Schweigens zu enthüllen.
AmazonPagina's: 80, Paperback, Verlag Unser Wissen
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