Die Sprachen des Begehrens: Eine Geschichte der deutschen Liebeslyrik
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Bol
Kittsteins eingehende Betrachtung von Gedichten vom Minnesang bis in die Moderne zeigt die Vielfalt einer faszinierenden Gattung in ihren kulturgeschichtlichen Kontexten.Ulrich Kittstein unternimmt einen unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Streifzug durch die deutschsprachige Liebeslyrik zwischen dem Mittelalter und dem 21. Jahrhundert. In neun thematisch geordneten Kapiteln widmet er sich hochartifiziellen Kunstformen ebenso wie scheinbar spontanen Erlebnisgedichten. Er analysiert Liebesgedichte, die von erotischen Phantasien und sublimen Schwärmereien, von symbiotischen Zweierbeziehungen und Trennungsklagen, von Liebe und Tod und von der zerstörerischen Macht des Eros handeln. Dabei wird die Literaturgeschichte der Liebeslyrik mit der Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Diskurse verknüpft: Liebesgedichte reagieren sensibel auf soziale Umwälzungen, auf neue Geschlechterrollen und auf den historischen Wandel der Normen, die das Sprechen über Sexualität regulieren. Ansätze der Psychoanalyse, der Diskursgeschichte und der Soziologie bilden das theoretische Fundament, mehr als neunzig repräsentative Gedichte aus zehn Jahrhunderten das plastische Anschauungsmaterial des Buches. Alle lyrischen Werke werden vollständig wiedergegeben, in ihren jeweiligen Kontexten vorgestellt und ausführlich interpretiert. So entsteht eine vielschichtige und abwechslungsreiche Kulturgeschichte der deutschen Liebeslyrik, die wissenschaftlichen Anspruch mit Allgemeinverständlichkeit verbindet und damit auch für Leserinnen und Leser jenseits des akademischen Fachpublikums gedacht ist.
Kittsteins eingehende Betrachtung von Gedichten vom Minnesang bis in die Moderne zeigt die Vielfalt einer faszinierenden Gattung in ihren kulturgeschichtlichen Kontexten.Ulrich Kittstein unternimmt einen unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Streifzug durch die deutschsprachige Liebeslyrik zwischen dem Mittelalter und dem 21. Jahrhundert. In neun thematisch geordneten Kapiteln widmet er sich hochartifiziellen Kunstformen ebenso wie scheinbar spontanen Erlebnisgedichten. Er analysiert Liebesgedichte, die von erotischen Phantasien und sublimen Schwärmereien, von symbiotischen Zweierbeziehungen und Trennungsklagen, von Liebe und Tod und von der zerstörerischen Macht des Eros handeln. Dabei wird die Literaturgeschichte der Liebeslyrik mit der Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Diskurse verknüpft: Liebesgedichte reagieren sensibel auf soziale Umwälzungen, auf neue Geschlechterrollen und auf den historischen Wandel der Normen, die das Sprechen über Sexualität regulieren. Ansätze der Psychoanalyse, der Diskursgeschichte und der Soziologie bilden das theoretische Fundament, mehr als neunzig repräsentative Gedichte aus zehn Jahrhunderten das plastische Anschauungsmaterial des Buches. Alle lyrischen Werke werden vollständig wiedergegeben, in ihren jeweiligen Kontexten vorgestellt und ausführlich interpretiert. So entsteht eine vielschichtige und abwechslungsreiche Kulturgeschichte der deutschen Liebeslyrik, die wissenschaftlichen Anspruch mit Allgemeinverständlichkeit verbindet und damit auch für Leserinnen und Leser jenseits des akademischen Fachpublikums gedacht ist.
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