Inklusion, also die Möglichkeit für alle Schüler, gemeinsam unterrichtet zu werden, wird in vielen Schulen zur Norm. Da die Schüler in inklusiven Klassen unterrichtet werden, entwickeln sie Vorstellungen von Andersartigkeit und Behinderung. Aber was genau lernen diese Schüler aus dieser Erfahrung? Diese Arbeit untersucht die Sichtweisen meiner Schüler der 1. und 2. Klasse auf Behinderung und Andersartigkeit. Durch Interviews mit den Schülern, Beobachtungen und meine eigenen Reflexionen kristallisierten sich zwei zentrale Themen heraus. Erstens war es unwahrscheinlich, dass die Schüler einen Unterschied bei Autismus bemerkten; sie sahen einfach nur einen Freund. Zweitens leiteten die Schüler ihr Verständnis von Anderssein aus ihren eigenen persönlichen Erfahrungen ab. Es wurde zudem festgestellt, dass effektive inklusive Praktiken von Lehrkräften und pädagogischen Assistenten geleitet werden. Das Umfeld, das Lehrkräfte und Assistenten schaffen, kann den schulischen und sozialen Erfolg aller Schüler beeinflussen. Dieses Umfeld kann dann auch dazu beitragen, dass alle Schüler Behinderung und Anderssein besser verstehen.
AmazonPagina's: 80, Paperback, Verlag Unser Wissen
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