Die Digitalisierung hat das Bildungswesen in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend verändert und die Art und Weise, wie gelehrt, gelernt und auf Wissen zugegriffen wird, neu geprägt. Dieses Buch analysiert die Entwicklung dieses Prozesses in zwei Ländern mit sehr unterschiedlichen Verläufen: Schweden, einem Vorreiter bei der flächendeckenden Einführung digitaler Technologien im Unterricht, und Spanien, das einen schrittweise und ausgewogeneren Weg eingeschlagen hat.Anhand eines historischen Überblicks, der von den 1990er Jahren bis zu den Prognosen für 2030 reicht, untersucht das Werk die Bildungspolitik, Regierungsentscheidungen, die Rolle von Lehrkräften und Familien sowie die Auswirkungen der Technologie auf das Leseverständnis, die Aufmerksamkeit und die schulischen Leistungen. Es befasst sich zudem mit dem Kurswechsel in Schweden, bei dem das gedruckte Buch wieder als vorrangige Ressource etabliert wurde, und reflektiert über die Lehren, die das spanische Bildungssystem aus dieser Erfahrung ziehen kann.Mit einem populärwissenschaftlichen Ansatz, der auf Daten, Studien und objektiven Vergleichen basiert, lädt dieses Buch den Leser ein, eine der wichtigsten Bildungsdebatten unserer Zeit zu verstehen: wie man das Gleichgewicht zwischen technologischer Innovation und den Vorteilen des Lesens auf Papier findet.
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