Die jüngsten Veränderungen in der Landnutzung und -bedeckung sowie die unsachgemäße Bewirtschaftung der Wassereinzugsgebiete haben zu einem Anstieg des Sediment- und Nährstoffflusses in den Tanganjikasee und damit zur Zerstörung des Ökosystems beigetragen. In dieser Studie wurden die Veränderungen in der Landnutzung und -bedeckung charakterisiert und quantifiziert, die Ursachen für diese Veränderungen ermittelt und die Dynamik der Sediment- und Nährstoff-Hotspots in drei ausgewählten Mikroeinzugsgebieten des Tanganjikaseebeckens in der Demokratischen Republik Kongo für die letzten 40 Jahre bestimmt. Nach der Analyse einer Reihe von Landsat-Bildern mit Hilfe der ILWIS-Software und der in ArcGIS integrierten ArcSWAT-Software sowie nach Feldbeobachtungen und Interviews mit wichtigen Informanten zeigten die Ergebnisse, dass die vorherrschende Landnutzung/Landbedeckung in diesen Mikroeinzugsgebieten aus Grasland und Ackerland bestand; die Hauptursachen für die Veränderungen in der Landnutzung/Landbedeckung waren Baumfällungen und Holzkohleverbrennung, schwache Umweltgesetze und -politik, die Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzfläche und Bodenerosion.
AmazonPagina's: 92, Paperback, Verlag Unser Wissen
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