Ein akuter Myokardinfarkt (AMI) führt zu Veränderungen der Größe und Form des linken Ventrikels (LV). Ziel: Feststellung, ob echokardiographische Parameter beim AMI für die Vorhersage der LV-Remodellierung und für die Vorhersage unerwünschter kardiovaskulärer Ereignisse nach einem AMI von Bedeutung sind. Methoden: Die Studie umfasste 70 Patienten mit AMI. Die Patienten wurden klinisch, labortechnisch sowie mittels Echokardiographie (zweidimensional, Puls- und Gewebedoppler) und angiographisch untersucht und nach 30 Tagen erneut beurteilt. Die Endpunkte waren: Tod, Reinfarkt oder Herzinsuffizienz (HF). Ergebnisse: Die Echokardiographie-Befunde zeigten in den ersten 24 Stunden nach dem AMI eine verminderte systolische und diastolische LV-Funktion, während das E/Ea-Verhältnis hohe Werte > 9 aufwies. Nach 30 Tagen kam es zu einem Anstieg der Volumina in der Enddiastole und Endsystole; 18,6 % der Patienten wiesen eine Ejektionsfraktion (EF) 8 auf. Nach 30 Tagen zeigte das 2D-Echo, dass die Herzinsuffizienz bei Patienten mit vergrößerten Abmessungen und Volumina des linken Ventrikels, einem vergrößerten linken Vorhof, Mitralklappeninsuffizienz und niedriger EF, einer höheren E-Welle und einer niedrigeren septalen S-Welle signifikant höher war.
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