Bei der Herstellung von Stahlknüppeln in Stahlwerken bildet sich aufgrund des Warmwalz- und Abkühlungsprozesses des Stahls Eisenoxid in Form einer schuppigen Oberfläche auf den Knüppeln. In der Industrie wird diese Oberfläche als "Billet Scale" (Stahlknüppelschuppen) bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen industriellen Feststoffabfall. In dieser Studie werden Stahlknüppelschuppen als teilweiser Sandersatz in Beton verwendet. Dabei wurden sechs verschiedene Ersatzanteile von Stahlknüppelschuppen untersucht. Beton, der mit verschiedenen Anteilen an Knüppelschuppen hergestellt wurde, wurde zur Bewertung der Dauerhaftigkeit in zwei verschiedenen Medien ausgehärtet, nämlich in Süßwasser und in Wasser mit höherem Salzgehalt. Unabhängig vom Aushärtungsalter und dem Aushärtungsmedium wurde festgestellt, dass ein Ersatzanteil von 15 % Knüppelschuppen anstelle von Feinzuschlagstoffen der optimale Anteil ist. Es wurde außerdem festgestellt, dass der Ersatzanteil an Knüppelschuppen direkt proportional zum Betonabfall und zur Frischdichte ist. Die Ultraschallimpulsgeschwindigkeit (UPV) stieg mit zunehmender Festigkeit an. Die UPV stabilisierte sich jedoch mit zunehmendem Alter des Betons und war bei in Süßwasser ausgehärteten Mischungen höher als bei denen, die in Salzwasser ausgehärtet wurden.
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