Leistungen, die auf offenen Fertigkeiten basieren, werden möglicherweise stärker von Angst und Selbstvertrauen beeinflusst als Leistungen, die auf geschlossenen Fertigkeiten basieren. Eine offene Fertigkeit kann sowohl eine Einzel- als auch eine Mannschaftssportart umfassen, bei der der Athlet in einer interaktiven und sich ständig verändernden Umgebung agiert (Basketball, Tennis). Eine geschlossene Fertigkeit wird in einer stabileren Umgebung ausgeführt, die relativ vorhersehbar ist und oft im eigenen Tempo erfolgt (z. B. Golf, Turnen, Rudern). Angst kann sich bei diesen beiden Arten von Fertigkeiten unterschiedlich auf die Leistung auswirken, je nachdem, wie der Einfluss der Umgebung und anderer Wettkämpfer die Beziehung zwischen Angst und Leistung potenziell moderiert. Befunde aus der Literatur zu Stimmung und Leistung vor dem Wettkampf deuten darauf hin, dass je mehr ein Athlet mit einem Gegner interagiert, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Handlungen oder die Leistung des Gegners einen Einfluss auf die Beziehung zwischen Stimmung und Leistung ausüben. Da es in Sportarten mit offenen Fertigkeiten mehr Kontakt mit dem Gegner gibt, könnte man daher vorhersagen, dass Angst einen schädlicheren Effekt auf die Leistung in Sportarten mit offenen Fertigkeiten haben würde als in Sportarten mit geschlossenen Fertigkeiten, aufgrund der stärkeren Interaktion mit Gegnern und der geringeren Kontrolle über die Umgebung.
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