Ein Mord in Riga: Historischer Kriminalroman
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Beschrijving
Bol
Ein Mord in Riga entfaltet eine spannungsvolle Kriminalerzählung, in der ein Gewaltverbrechen nicht bloß als sensationelles Ereignis, sondern als Prüfstein gesellschaftlicher Ordnung erscheint. Holtei verbindet die Technik der mündlichen Erzählung mit genauer Milieubeobachtung: Die baltische Stadt, ihre sozialen Übergänge und moralischen Zwielichter bilden den Resonanzraum einer Handlung, die zwischen Biedermeier-Prosa, frühem Realismus und populärer Schauergeschichte steht. Der Stil ist beweglich, dramatisch geschult und auf psychologische Wirkung bedacht. Karl von Holtei, 1798 in Breslau geboren, war Schauspieler, Theaterleiter, Vortragskünstler und einer der produktivsten Erzähler des 19. Jahrhunderts. Seine Erfahrungen auf deutschen und osteuropäischen Bühnen, seine Reisen sowie seine Nähe zu urbanen Randfiguren prägten seinen Blick für öffentliche Rollen, private Masken und soziale Konflikte. Gerade diese theatrale Sensibilität erklärt, warum er ein Mordgeschehen als moralisches und gesellschaftliches Drama gestaltet. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die frühe Formen der Kriminalliteratur, kulturgeschichtliche Stadtbilder und erzählerische Übergänge zwischen Romantik und Realismus schätzen. Es bietet nicht nur Spannung, sondern auch einen aufschlussreichen Einblick in die Erzählkunst des Vormärz.
Ein Mord in Riga entfaltet eine spannungsvolle Kriminalerzählung, in der ein Gewaltverbrechen nicht bloß als sensationelles Ereignis, sondern als Prüfstein gesellschaftlicher Ordnung erscheint. Holtei verbindet die Technik der mündlichen Erzählung mit genauer Milieubeobachtung: Die baltische Stadt, ihre sozialen Übergänge und moralischen Zwielichter bilden den Resonanzraum einer Handlung, die zwischen Biedermeier-Prosa, frühem Realismus und populärer Schauergeschichte steht. Der Stil ist beweglich, dramatisch geschult und auf psychologische Wirkung bedacht. Karl von Holtei, 1798 in Breslau geboren, war Schauspieler, Theaterleiter, Vortragskünstler und einer der produktivsten Erzähler des 19. Jahrhunderts. Seine Erfahrungen auf deutschen und osteuropäischen Bühnen, seine Reisen sowie seine Nähe zu urbanen Randfiguren prägten seinen Blick für öffentliche Rollen, private Masken und soziale Konflikte. Gerade diese theatrale Sensibilität erklärt, warum er ein Mordgeschehen als moralisches und gesellschaftliches Drama gestaltet. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die frühe Formen der Kriminalliteratur, kulturgeschichtliche Stadtbilder und erzählerische Übergänge zwischen Romantik und Realismus schätzen. Es bietet nicht nur Spannung, sondern auch einen aufschlussreichen Einblick in die Erzählkunst des Vormärz.
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