Die Studie untersuchte, wie PR-Prinzipien in der Wahlkampagne der Democratic Alliance (DA) bei den südafrikanischen Wahlen 2014 im Vergleich zum ANC, zur EFF und zu Agang eingesetzt wurden. Sie kam zu dem Schluss, dass politische PR strategisch ausgerichtet sein sollte - und nicht nur Propaganda oder "Spin" - und die Kommunikation zwischen den Parteien und der Öffentlichkeit steuern sollte. Anhand einer vergleichenden Fallstudie und einer Inhaltsanalyse von 144 Artikeln der "Cape Times" sowie des Wahlprogramms der DA ergab die Untersuchung, dass die Wahlkampfkommunikation überwiegend reaktiv statt proaktiv war. Die DA und der ANC konzentrierten sich mehr darauf, Gegner anzugreifen oder ihnen entgegenzutreten, als ihre eigenen politischen Themen zu fördern. Die Medienberichterstattung wurde von Kontroversen wie Nkandla und dem gescheiterten Zusammenschluss von DA und Agang dominiert, was dem Ansehen schadete und die Beziehungen zu den Wählern belastete. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass politische Kommunikation strategischer, dialogorientierter und wechselseitiger sein sollte, um Beziehungen, öffentliches Engagement und demokratische Teilhabe zu stärken.
AmazonPagina's: 184, Paperback, Verlag Unser Wissen
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