"The Mind-Mouth Nexus" zeigt die untrennbare bidirektionale Verbindung zwischen psychischer und oraler Gesundheit auf. Depressionen, Ängste und Stress begünstigen die Vernachlässigung der Mundhygiene, medikamentenbedingte Mundtrockenheit und schädliche Gewohnheiten (Rauchen/Zuckerkonsum), was Karies, Zahnfleischerkrankungen und Zahnverlust beschleunigt. Umgekehrt untergraben Mundschmerzen, sichtbare Karies oder Zahnverlust das Selbstwertgefühl, führen zu sozialer Isolation und verschlechtern die psychische Gesundheit auf biologischem Wege: Zahnfleischentzündungen erhöhen die Entzündungszytokine im Gehirn (IL-6/TNF-¿) und beeinträchtigen die Stimmungsregulation. Hochrisikogruppen mit schweren psychischen Erkrankungen (3-facher Zahnverlust), ältere Menschen, Drogenkonsumenten ("Meth-Mund") und marginalisierte Gemeinschaften sind aufgrund von Stigmatisierung, Armut und fragmentierter Versorgung unverhältnismäßig stark betroffen. Lösungen erfordern Integration: ¿¿ Zahnärzte untersuchen auf Depressionen; Psychiater überweisen vorrangig an Zahnärzte. ¿¿ Trauma-informierte zahnärztliche Versorgung bei PTBS/Angstzuständen. ¿¿ Politik: Ausweitung der zahnärztlichen Versorgung durch Medicaid, Zuckersteuern, Fluoridprogramme für Schulen. ¿¿ Community Teledentistry und Anti-Stigma-Aufklärung. Es ist dringend notwendig, die Silos im Gesundheitswesen zu durchbrechen. Die Heilung der Psyche erfordert die Heilung des Mundes und umgekehrt.
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