Der Wunschbias erklärt, dass wünschenswerte Ereignisse als wahrscheinlicher eingeschätzt werden. Lench (2009) verband positive Emotionen mit dem Bild eines weißen Autos und stellte fest, dass die Wahrscheinlichkeit für das weiße Auto höher eingeschätzt wurde, was den Desirability-Bias stützt. In dieser Studie erwarteten die Teilnehmer (N=90), ein Video mit bestimmter Valenz (positiv, negativ oder neutral) anzusehen, betrachteten eine Reihe neutraler Bilder (darunter das Bild eines weißen Autos) und bewerteten anschließend die Wahrscheinlichkeit, ein weißes Auto zu besitzen. Die "Pufferhypothese" legt nahe, dass die Erwartung eines negativen Ereignisses (d. h. eines negativen Videos) aktuelle Erfahrungen (den Besitz eines weißen Autos) mit positiven Emotionen aufladen würde, sodass diese Erfahrungen als wahrscheinlicher eingestuft würden, was die Desirability-Bias stützt. Obwohl dieser Effekt nicht festgestellt wurde, zeigen signifikante Korrelationen einen positiven Zusammenhang zwischen den Gefühlen gegenüber weißen Autos und der Wahrscheinlichkeit, ein weißes Auto zu besitzen. Es wird vermutet, dass die Erwartung die Kongruenz zwischen diesen Variablen verringert hat.
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