Zwischenmenschliches Wohlbefinden im Jugendalter entsteht nicht isoliert, sondern wird durch die finanziellen, emotionalen und verhaltensbezogenen Muster innerhalb der Familie geprägt. Die Studie zeigt, dass die elterlichen Eigenschaften entscheidende Faktoren für das zwischenmenschliche Wohlbefinden von Sekundarschülern sind. Während ein niedriges elterliches Bildungsniveau und ein hoher sozialer Status die Grundlage für effektive Kommunikation und soziales Engagement bilden, verstärken ein höheres Bildungsniveau und eine gute psychische Gesundheit der Eltern die Fähigkeit der Jugendlichen zu Empathie, Konfliktlösung und emotionaler Regulierung. Ein autoritativer Erziehungsstil erweist sich als optimal für die Förderung robuster sozialer Fähigkeiten, während freizügige oder unbeteiligte Ansätze die zwischenmenschliche Kompetenz erheblich untergraben. Ebenso ist das psychische Wohlbefinden der Eltern ein Weg zur Stärkung der zwischenmenschlichen Fähigkeiten der Schüler. Insgesamt unterstreichen diese Ergebnisse die zentrale Rolle der Familie in der sozialen Entwicklung von Jugendlichen und zeigen gezielte Interventionsbereiche auf.
AmazonPagina's: 108, Paperback, Verlag Unser Wissen
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