Hautläsionen sind traumatische Ereignisse, die zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust, Infektionen, Narbenbildung und dem Entstehen immungeschwächter Bereiche führen. Der Verlust der Hautintegrität kann erhebliche physiologische Ungleichgewichte sowie Behinderungen oder sogar den Tod zur Folge haben. Bislang wurden verschiedene Wundauflagen entwickelt. Unter diesen finden Hydrogele die häufigste Anwendung. In der vorliegenden Arbeit wurde ein thermoresponsives Hydrogel aus Chitosan und Agarose hergestellt, das sich bei Körpertemperatur (37 °C) bildet, um dessen Eignung für die Wundbehandlung zu überprüfen. Die bakterizide Wirkung, die Biokompatibilität, die Morphologie, die Porosität und die Benetzbarkeit des Hydrogels wurden mittels Konfokalmikroskopie, MTS-Assay und Rasterelektronenmikroskopie (REM) charakterisiert. Die erzielten Ergebnisse zeigten, dass das Hydrogel eine Porengröße (90-400 µm) aufweist, die mit der Zellinternalisierung und -proliferation vereinbar ist. Eine bakterizide Wirkung wurde bei Hydrogelen beobachtet, die mehr als 188 µg/mL Chitosan enthielten. Die erzielten Ergebnisse belegten, dass dieses 3D-Netzwerk über geeignete Eigenschaften zur Verbesserung des Heilungsprozesses von Hautwunden verfügt.
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