Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit wurde das Wachstumspotenzial Nigerias noch vor dem Malaysias eingestuft, und die Weltbank zählte Nigeria zu den sieben afrikanischen Ländern, die eindeutig das Potenzial hatten, eine Wachstumsrate von sieben Prozent zu erreichen oder zu übertreffen. Doch diese Hoffnungen zerschlugen sich. Das grundlegende Ziel dieser Forschungsstudie besteht darin, auf der Grundlage empirischer Belege zu verdeutlichen, wie und warum Malaysia so gute Ergebnisse erzielte und Nigeria nicht, und dabei die systemischen, langfristigen und unmittelbaren Ursachen für die unterschiedlichen Entwicklungsverläufe der beiden Länder mit sehr ähnlichen geografischen Merkmalen zu untersuchen. Die für diese Forschungsarbeit verwendeten Daten stützten sich auf drei verschiedene Methoden. Die Primärerhebung erfolgte mittels Fragebogen und persönlichen Interviews mit strukturierten Leitfäden, die in sechs Bezirksräten im FCT, Abuja, Nigeria, und acht Verwaltungsbezirken in Kuala Lumpur, Malaysia, durchgeführt wurden, sowie auf Sekundärinformationen aus soziopolitischen Berichten. Die wichtigste Erkenntnis dieser Arbeit ist, dass effektive Verwaltungsinstitutionen, transformative Führung, ernsthafte Investitionsbemühungen und entsprechende politische Maßnahmen einen Großteil der Aufholgeschichte der Entwicklungsverwaltung in den beiden Ländern erklären.
AmazonPagina's: 216, Paperback, Verlag Unser Wissen
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