Mit 436 Millionen verkauften Frauenzeitschriften im Jahr 2008 ist die Bedeutung der Frauenpresse in der französischen Medienlandschaft unbestreitbar. Darunter: ELLE. Ein Titel, dessen Geschichte eng mit dem Feminismus verbunden ist. Indem sie den Feminismus zugleich bejaht und ablehnt, ist ELLE ein Medium, dessen Inhalte und Erfahrungen sich stets auf das Bild der Frau beziehen. Bei ELLE ist die Frau eine Heldin, die in den Bereichen Leben, Mode und Liebe in Szene gesetzt wird. Voller Ratschläge und Intrigen versteht sich ELLE als eine Art Frauensekte, deren vielsagender Titel nicht täuscht. Bei ELLE dreht sich alles um, von und mit ihnen. Diese Arbeit hinterfragt den Anteil der Zeitschrift ELLE an der Entwicklung des weiblichen Wesens hin zu ihrem Status als "Frau": Dabei wird untersucht, inwieweit ELLE seit 1945 bis heute die Identität der Frau in der Gesellschaft ständig neu definiert.
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