Felicitas (Historischer Roman aus der Völkerwanderung)
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Bol
Felix Dahns "Felicitas" ist ein historischer Roman aus der Epoche der Völkerwanderung, jener Umbruchzeit, in der römische Herrschaft, christliche Glaubenswelt und germanische Stammesordnungen aufeinanderstoßen. Im Mittelpunkt steht die Gestalt der Felicitas, deren persönliches Schicksal exemplarisch die Spannungen zwischen Treue, Glauben, Liebe und politischer Gewalt bündelt. Dahn verbindet erzählerische Dramatik mit gelehrter Rekonstruktion; sein Stil ist pathetisch, bildkräftig und von der historischen Romantradition des 19. Jahrhunderts geprägt. Der Autor Felix Dahn (1834-1912) war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Jurist, Historiker und Professor. Seine wissenschaftliche Beschäftigung mit germanischem Recht, spätrömischer Geschichte und den frühen Reichen der Germanen bildet den geistigen Hintergrund dieses Romans. Wie in seinen bekannteren Werken nutzt Dahn historische Stoffe, um Fragen nach Volk, Staat, Recht und kultureller Identität literarisch zu verhandeln. "Felicitas" empfiehlt sich Lesern, die historische Romane mit gelehrtem Anspruch schätzen. Das Buch bietet keine bloße Abenteuerhandlung, sondern eine Deutung der Völkerwanderung als moralische und kulturelle Krisenzeit. Wer Dahns Verbindung von Forschung, nationalromantischer Perspektive und erzählerischem Pathos verstehen möchte, findet hier ein aufschlussreiches Werk.
Felix Dahns "Felicitas" ist ein historischer Roman aus der Epoche der Völkerwanderung, jener Umbruchzeit, in der römische Herrschaft, christliche Glaubenswelt und germanische Stammesordnungen aufeinanderstoßen. Im Mittelpunkt steht die Gestalt der Felicitas, deren persönliches Schicksal exemplarisch die Spannungen zwischen Treue, Glauben, Liebe und politischer Gewalt bündelt. Dahn verbindet erzählerische Dramatik mit gelehrter Rekonstruktion; sein Stil ist pathetisch, bildkräftig und von der historischen Romantradition des 19. Jahrhunderts geprägt. Der Autor Felix Dahn (1834-1912) war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Jurist, Historiker und Professor. Seine wissenschaftliche Beschäftigung mit germanischem Recht, spätrömischer Geschichte und den frühen Reichen der Germanen bildet den geistigen Hintergrund dieses Romans. Wie in seinen bekannteren Werken nutzt Dahn historische Stoffe, um Fragen nach Volk, Staat, Recht und kultureller Identität literarisch zu verhandeln. "Felicitas" empfiehlt sich Lesern, die historische Romane mit gelehrtem Anspruch schätzen. Das Buch bietet keine bloße Abenteuerhandlung, sondern eine Deutung der Völkerwanderung als moralische und kulturelle Krisenzeit. Wer Dahns Verbindung von Forschung, nationalromantischer Perspektive und erzählerischem Pathos verstehen möchte, findet hier ein aufschlussreiches Werk.
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