Film, Avantgarde, Biopolitik

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Bol Partner 'Biopolitik' ist in den letzten Jahren zu einem Schlüsselbegriff in unterschiedlichen theoretisch-politischen Feldern und akademischen Disziplinen geworden. Er verdankt seine Karriere einer schillernden Mehrdeutigkeit, die gelegentlich sogar an das heranreicht, was mit ihm eigentlich hätte kritisiert werden sollen, nämlich ein emphatischer und irreführender Lebensbegriff als Horizont radikaler Politik. In Abgrenzung hierzu versuchen die Beiträge dieses Bandes, den theoretischen wie politischen Implikationen dieses Begriffs ebenso nachzugehen wie seine Anwendungsmöglichkeiten als methodisches Werkzeug der Kulturwissenschaften zu erkunden. Entscheidende Schnittstellen hierfür bilden die unterschiedlichen Metaphern und Medialitäten, als die sich Leben und Tod in die Geschichte der Moderne eingeschrieben haben.Neben historisch-kritischen Analysen avantgardistischer Film- und Kunsttheorie werden Werke des postklassischen Kinos (Roland Emmerich, Claude Faraldo, Spike Jonze, Jean-Luc Godard, Jafar Panahi, Pier Paolo Pasolini, Gus Van Sant, Lars von Trier, Agnès Varda, Sandrine Veysset, 'elimir 'ilnik), sowie künstlerische Produktionsformen (Marriage, Francis Picabia, Peter Fischli /David Weiss, Andy Warhol, Lawrence Weiner) und zeitgenossische Medienformate (YouTube, Flickr, MySpace) diskutiert.Textbeiträge von Rainer Bellenbaum, Wolfgang Bock, Gregg Bordowitz, Sabeth Buchmann, Peter Burger, Eric de Bruyn, Astrid Deuber-Mankowsky, Katja Diefenbach, Helmut Draxler, Thomas Elsaesser, Stephan Geene, Eva Geulen, Stephan Gregory, Marina Gr'inic, Tom Holert, Nitzan Lebovic, Bert Rebhandl, Drehli Robnik, André Rottmann, Hito Steyerl, Tanja Widmann

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'Biopolitik' ist in den letzten Jahren zu einem Schlüsselbegriff in unterschiedlichen theoretisch-politischen Feldern und akademischen Disziplinen geworden. Er verdankt seine Karriere einer schillernden Mehrdeutigkeit, die gelegentlich sogar an das heranreicht, was mit ihm eigentlich hätte kritisiert werden sollen, nämlich ein emphatischer und irreführender Lebensbegriff als Horizont radikaler Politik. In Abgrenzung hierzu versuchen die Beiträge dieses Bandes, den theoretischen wie politischen Implikationen dieses Begriffs ebenso nachzugehen wie seine Anwendungsmöglichkeiten als methodisches Werkzeug der Kulturwissenschaften zu erkunden. Entscheidende Schnittstellen hierfür bilden die unterschiedlichen Metaphern und Medialitäten, als die sich Leben und Tod in die Geschichte der Moderne eingeschrieben haben.Neben historisch-kritischen Analysen avantgardistischer Film- und Kunsttheorie werden Werke des postklassischen Kinos (Roland Emmerich, Claude Faraldo, Spike Jonze, Jean-Luc Godard, Jafar Panahi, Pier Paolo Pasolini, Gus Van Sant, Lars von Trier, Agnès Varda, Sandrine Veysset, 'elimir 'ilnik), sowie künstlerische Produktionsformen (Marriage, Francis Picabia, Peter Fischli /David Weiss, Andy Warhol, Lawrence Weiner) und zeitgenossische Medienformate (YouTube, Flickr, MySpace) diskutiert.Textbeiträge von Rainer Bellenbaum, Wolfgang Bock, Gregg Bordowitz, Sabeth Buchmann, Peter Burger, Eric de Bruyn, Astrid Deuber-Mankowsky, Katja Diefenbach, Helmut Draxler, Thomas Elsaesser, Stephan Geene, Eva Geulen, Stephan Gregory, Marina Gr'inic, Tom Holert, Nitzan Lebovic, Bert Rebhandl, Drehli Robnik, André Rottmann, Hito Steyerl, Tanja Widmann


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  • 9783851601343
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