Firnenrausch: Gefährlicher Aufstieg Ein Bergroman
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Beschrijving
Bol
Paul Grabeins Firnenrausch ist dem Titel nach ein Werk der Höhen, des Schnees und jener Grenzerfahrung, in der Naturwahrnehmung, körperliche Bewährung und seelische Erregung ineinandergreifen. Der Text lässt sich im Umfeld der deutschsprachigen Berg- und Erlebnisliteratur lesen, die Landschaft nicht bloß als Kulisse, sondern als Prüfstein menschlicher Selbstdeutung begreift. Sein Stil verbindet anschauliche Naturschilderung mit einer gesteigerten, bisweilen symbolischen Sprache: Firn, Licht, Kälte und Gefahr werden zu Zeichen innerer Bewegung. Paul Grabein gehört zu jenen Autoren, deren Werk aus der Spannung zwischen bürgerlicher Bildung, zeitgenössischem Abenteuerinteresse und dem Bedürfnis nach existenzieller Verdichtung hervorgeht. Für Firnenrausch dürfte besonders die kulturelle Faszination des frühen 20. Jahrhunderts für Gebirge, Aufstieg und Grenzerprobung bedeutsam sein. Grabeins Blick auf die alpine Welt erscheint daher weniger touristisch als geistig: Die Berglandschaft wird zum Raum, in dem moderne Unruhe, Sehnsucht und Selbstbehauptung sichtbar werden. Empfohlen sei Firnenrausch Lesern, die literarische Naturdarstellung nicht als dekoratives Beiwerk, sondern als Erkenntnisform schätzen. Das Buch bietet eine konzentrierte Begegnung mit der Ästhetik des Erhabenen und mit der Frage, warum der Mensch in Gefahr und Höhe nach Wahrheit sucht.
Paul Grabeins Firnenrausch ist dem Titel nach ein Werk der Höhen, des Schnees und jener Grenzerfahrung, in der Naturwahrnehmung, körperliche Bewährung und seelische Erregung ineinandergreifen. Der Text lässt sich im Umfeld der deutschsprachigen Berg- und Erlebnisliteratur lesen, die Landschaft nicht bloß als Kulisse, sondern als Prüfstein menschlicher Selbstdeutung begreift. Sein Stil verbindet anschauliche Naturschilderung mit einer gesteigerten, bisweilen symbolischen Sprache: Firn, Licht, Kälte und Gefahr werden zu Zeichen innerer Bewegung. Paul Grabein gehört zu jenen Autoren, deren Werk aus der Spannung zwischen bürgerlicher Bildung, zeitgenössischem Abenteuerinteresse und dem Bedürfnis nach existenzieller Verdichtung hervorgeht. Für Firnenrausch dürfte besonders die kulturelle Faszination des frühen 20. Jahrhunderts für Gebirge, Aufstieg und Grenzerprobung bedeutsam sein. Grabeins Blick auf die alpine Welt erscheint daher weniger touristisch als geistig: Die Berglandschaft wird zum Raum, in dem moderne Unruhe, Sehnsucht und Selbstbehauptung sichtbar werden. Empfohlen sei Firnenrausch Lesern, die literarische Naturdarstellung nicht als dekoratives Beiwerk, sondern als Erkenntnisform schätzen. Das Buch bietet eine konzentrierte Begegnung mit der Ästhetik des Erhabenen und mit der Frage, warum der Mensch in Gefahr und Höhe nach Wahrheit sucht.
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