Frau Perfecta: Klassiker der spanischen Literatur
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Benito Pérez Galdós' "Frau Perfecta" ist ein Schlüsselroman des spanischen Realismus, in dem der Konflikt zwischen liberaler Vernunft und provinziell-klerikaler Macht mit scharfer psychologischer Genauigkeit entfaltet wird. Im Mittelpunkt steht Pepe Rey, ein moderner Ingenieur, der in die fiktive Stadt Orbajosa reist, um seine Cousine Rosario zu heiraten. Doch die scheinbar tugendhafte Doña Perfecta, Rosarios Mutter, verwandelt familiäre Frömmigkeit in ein Instrument sozialer Kontrolle. Galdós verbindet nüchterne Milieuschilderung, ironische Dialogkunst und tragische Zuspitzung zu einer Kritik an Fanatismus und erstarrter Tradition. Galdós, 1843 auf den Kanarischen Inseln geboren und später in Madrid tätig, beobachtete die politischen, religiösen und gesellschaftlichen Spannungen des 19. Jahrhunderts aus nächster Nähe. Seine Erfahrung als Journalist, Chronist und Romancier prägte seinen Blick für die Widersprüche der spanischen Restauration. "Frau Perfecta" spiegelt sein nachhaltiges Interesse an Gewissensfreiheit, bürgerlicher Modernisierung und den zerstörerischen Folgen dogmatischer Weltbilder. Dieses Buch empfiehlt sich allen Lesern, die Literatur als präzise Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse schätzen. Es ist zugleich Familiendrama, Ideenkonflikt und politischer Roman von bleibender Aktualität.
Benito Pérez Galdós' "Frau Perfecta" ist ein Schlüsselroman des spanischen Realismus, in dem der Konflikt zwischen liberaler Vernunft und provinziell-klerikaler Macht mit scharfer psychologischer Genauigkeit entfaltet wird. Im Mittelpunkt steht Pepe Rey, ein moderner Ingenieur, der in die fiktive Stadt Orbajosa reist, um seine Cousine Rosario zu heiraten. Doch die scheinbar tugendhafte Doña Perfecta, Rosarios Mutter, verwandelt familiäre Frömmigkeit in ein Instrument sozialer Kontrolle. Galdós verbindet nüchterne Milieuschilderung, ironische Dialogkunst und tragische Zuspitzung zu einer Kritik an Fanatismus und erstarrter Tradition. Galdós, 1843 auf den Kanarischen Inseln geboren und später in Madrid tätig, beobachtete die politischen, religiösen und gesellschaftlichen Spannungen des 19. Jahrhunderts aus nächster Nähe. Seine Erfahrung als Journalist, Chronist und Romancier prägte seinen Blick für die Widersprüche der spanischen Restauration. "Frau Perfecta" spiegelt sein nachhaltiges Interesse an Gewissensfreiheit, bürgerlicher Modernisierung und den zerstörerischen Folgen dogmatischer Weltbilder. Dieses Buch empfiehlt sich allen Lesern, die Literatur als präzise Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse schätzen. Es ist zugleich Familiendrama, Ideenkonflikt und politischer Roman von bleibender Aktualität.
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