Es bestehen zahlreiche Bedenken hinsichtlich der sichtbaren und langfristigen Ergebnisse der Entwicklungspolitik. Wir sind uns einig, dass Entwicklungsfinanzierung existiert. Aber können die angestrebten Ergebnisse erreicht werden, wenn sich die Empfängerländer in einer Konfliktkrise befinden? Versteht die Zielgruppe der Entwicklungshilfe angesichts der aktuellen Ereignisse die Sprache der Entwicklungszusammenarbeit wirklich? Wir stellen fest, dass die Gemeinschaften zwar versuchen, einen möglichst geringen finanziellen Beitrag zu leisten, sich aber nicht wirklich engagieren. Auch der "Gender"-Ansatz ist aufgrund der Rolle, die die Tradition der Frau zuweist, noch nicht wirksam. Es gilt, alle lokalen Bevölkerungsschichten und insbesondere die Frauen wirklich in die Maßnahmen eines Entwicklungsprojekts einzubeziehen, um dem Prinzip des Gleichgewichts gerecht zu werden, das sich weltweit durchsetzen muss. In dieser Hinsicht müssen wir das Stadium einer "mobilisierten Entwicklung" erreichen und nicht das einer "geschwächten Entwicklung". Auch wenn man eine Homogenität der Gesellschaften anstrebt, sind die Realitäten nicht durchlässig genug, um einen vollkommenen Erfolg zu gewährleisten. Hier sind die Entwicklungsakteure und Entscheidungsträger gefragt.
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