Das Buch untersucht die Beziehung zwischen Führungsverhalten und beruflicher Erschöpfung bei Grundschullehrern in der Provinz Nyanza, Kenia, vor dem Hintergrund steigenden Stresses und zunehmender Demoralisierung in diesem Beruf. Im Rahmen eines Ex-post-facto-Forschungsdesigns wurden Daten von 399 Lehrern und 8 Qualitätssicherungsbeauftragten mithilfe von Fragebögen und Interviews erhoben und mittels SPSS analysiert. Die Ergebnisse zeigen ein hohes Maß an beruflicher Erschöpfung, insbesondere emotionale Erschöpfung und ein vermindertes Gefühl persönlicher Erfüllung. Signifikante Unterschiede zeigten sich in Bezug auf Alter, Erfahrung, Standort und Familienstand, nicht jedoch beim Geschlecht. Die meisten Schulleiter zeigten einen autokratischen, aufgabenorientierten Führungsstil, den die Lehrkräfte als wenig unterstützend empfanden, was zu Gefühlen der Entfremdung, Rollenkonflikten und Rollenambiguität führte. Diese Faktoren standen in engem Zusammenhang mit einer erhöhten beruflichen Erschöpfung. Zudem fehlte es den Lehrkräften an ausreichender Selbstwirksamkeit und Bewältigungsstrategien. Die Studie empfiehlt die Förderung unterstützender Führungsstile, die Verbesserung der Bewältigungskompetenzen von Lehrkräften sowie die Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens von Lehrern und zur Reduzierung von beruflichem Stress an Schulen.
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