"Geisterjäger Kowalski und das Ende der DDR" ist ein postfaktischer Roman. Er setzt das Leben der Anderen in das Licht der anderen Seite. In einer Zone, in der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen, agieren der Geisterjäger und seine Widersacher auf eine nachvollziehbare Weise. Die historischen Abläufen werden nicht mutwillig verändert, sondern unterliegen einem Prinzip der Aufklärung durch verzerrte Spiegelung. Dabei kommt es auf ein plastisches Erzählen an. Dieser Roman ist kein Genre. Sein Manuskript entwickelte sich über 15 Jahre zu einem so sperrig poetischen wie konsumierbaren literarischen Werk. Der Autor versah es mit über hundert Zeichnungen.
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