Dieses Buch bietet eine systematische wissenschaftliche Untersuchung des Charaktersystems und der Sprachpoetik in "Daniel Deronda" - George Eliots letztem und ehrgeizigstem Roman, der weithin als Höhepunkt des viktorianischen Realismus gilt. Aus der Perspektive der usbekischen Philologie betrachtet, verbindet die Studie literaturtheoretische Analysen mit eingehenden Auswertungen der zentralen und peripheren Figuren des Romans und zeichnet dabei die Entwicklung von Eliots schriftstellerischer Methode von ihren frühen realistischen Erzählungen bis hin zu ihrer ausgereiften psychologischen Prosa nach. Das erste Kapitel ordnet "Daniel Deronda" in den breiteren literarischen Kontext der viktorianischen Ära ein und untersucht die Entwicklung des Roman-Genres, das Aufkommen des psychologischen Realismus sowie die kritische Rezeption von Eliots Werk in der englischen, russischen und usbekischen Wissenschaft. Das zweite Kapitel unternimmt eine detaillierte Analyse des Bildsystems des Romans und untersucht, wie Eliot ihre Figuren - Gwendolen Harleth, Daniel Deronda, Henley Grandcourt und Mirah Cohen - durch Porträt, Dialog, inneren Monolog und symbolische Bildsprache konstruiert.
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon, Amazon Marketplace.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: