Gesammelte Werke in drei Bänden (III)
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Der dritte Band der Gesammelten Werke Richard Dehmels bündelt Texte, in denen sich die Spannungen der Moderne besonders deutlich abzeichnen: lyrische Verdichtung, dramatische Rede und essayistische Reflexion treten in ein produktives Wechselspiel. Dehmels Sprache verbindet naturalistische Wirklichkeitsnähe mit symbolistischer Aufladung, musikalischem Rhythmus und einer oft provozierenden Erotik. Im literarischen Kontext der Jahrhundertwende erscheint dieser Band als Dokument des Übergangs von bürgerlichem Realismus zu expressionistischer Intensität. Richard Dehmel (1863-1920) gehörte zu den einflussreichsten deutschen Dichtern seiner Generation. Seine Nähe zu sozialreformerischen Debatten, seine Beschäftigung mit Nietzsche, Kunstreligion und moderner Psychologie sowie seine konfliktreiche Auffassung von Liebe, Ehe und Individualität prägten sein Schreiben nachhaltig. Als Autor, dessen Werke zugleich bewundert und angegriffen wurden, suchte Dehmel nach einer Dichtung, die persönliche Leidenschaft und gesellschaftliche Erneuerung miteinander verbindet. Dieser Band empfiehlt sich Lesern, die die geistige Unruhe um 1900 nicht nur historisch, sondern sprachlich erfahren möchten. Er zeigt Dehmel als experimentierenden Formkünstler und als sensiblen Diagnostiker moderner Subjektivität. Wer die Entwicklung der deutschen Moderne verstehen will, findet hier eine anspruchsvolle, aufschlussreiche und bis heute anregende Lektüre.
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Der dritte Band der Gesammelten Werke Richard Dehmels bündelt Texte, in denen sich die Spannungen der Moderne besonders deutlich abzeichnen: lyrische Verdichtung, dramatische Rede und essayistische Reflexion treten in ein produktives Wechselspiel. Dehmels Sprache verbindet naturalistische Wirklichkeitsnähe mit symbolistischer Aufladung, musikalischem Rhythmus und einer oft provozierenden Erotik. Im literarischen Kontext der Jahrhundertwende erscheint dieser Band als Dokument des Übergangs von bürgerlichem Realismus zu expressionistischer Intensität. Richard Dehmel (1863-1920) gehörte zu den einflussreichsten deutschen Dichtern seiner Generation. Seine Nähe zu sozialreformerischen Debatten, seine Beschäftigung mit Nietzsche, Kunstreligion und moderner Psychologie sowie seine konfliktreiche Auffassung von Liebe, Ehe und Individualität prägten sein Schreiben nachhaltig. Als Autor, dessen Werke zugleich bewundert und angegriffen wurden, suchte Dehmel nach einer Dichtung, die persönliche Leidenschaft und gesellschaftliche Erneuerung miteinander verbindet. Dieser Band empfiehlt sich Lesern, die die geistige Unruhe um 1900 nicht nur historisch, sondern sprachlich erfahren möchten. Er zeigt Dehmel als experimentierenden Formkünstler und als sensiblen Diagnostiker moderner Subjektivität. Wer die Entwicklung der deutschen Moderne verstehen will, findet hier eine anspruchsvolle, aufschlussreiche und bis heute anregende Lektüre.
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