Land- und Viehwirtschaft nehmen in der zentralafrikanischen Wirtschaft einen herausragenden Platz ein. Sie weisen zwar dieselben Merkmale auf, werden jedoch von zwei Gemeinschaften ausgeübt, die sich in ihren soziokulturellen Gewohnheiten völlig unterscheiden. Die Landwirtschaft ist wandernd, da sie durch die jährliche Verlagerung der Felder gekennzeichnet ist. Das Gleiche gilt für die Viehzucht, da die Tiere ständig umherziehen. Diese Mobilität hat negative Auswirkungen auf die Landressourcen und wirft gleichzeitig die Frage nach dem Eigentumsrecht auf. Die Konflikte, die dadurch zwischen Landwirten und Viehzüchtern entstehen, sind aufgrund des Fehlens eines wirksamen Rechtssystems und einer guten Politik zur Landverwaltung bei weitem nicht gelöst. Zudem hat die Frau keinen Anspruch auf das Erbe des Grundbesitzes ihres Mannes. Nach dessen Tod verliert sie alles zugunsten ihrer Kinder und der Brüder ihres verstorbenen Mannes. Um sich dieser Kultur zu widersetzen, muss sie sich der Erzeugergemeinschaft anschließen.
AmazonPagina's: 80, Paperback, Verlag Unser Wissen
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