Die Literatur legt nahe, dass Stadtteile mit organisierten kriminellen Netzwerken aufgrund der sozialen Kontrolle, die ihre Organisation auf Anwohner und Besucher ausübt, niedrigere Kriminalitätsraten aufweisen als andere Stadtteile oder Gemeinden. Die italienisch-amerikanische organisierte Kriminalität scheint Merkmale aufzuweisen, die sich auf den gesamten Stadtteil übertragen lassen, wobei der Ruf als Schutzfaktor dient. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Präsenz der Mafia keinen Einfluss auf die soziale Kontrolle im Stadtteil hat, sie untermauern jedoch die Theorie der sozialen Desorganisation. Die Grundlage dieser Theorie ist die Stabilität des Stadtviertels; je instabiler ein Stadtviertel ist, desto anfälliger ist es für Kriminalität und Dysfunktionalität. Faktoren wie ein niedriger sozioökonomischer Status und die Bevölkerungsdichte beeinflussen die Stabilität des Stadtviertels. Zukünftige Forschungen sollten versuchen, die Präsenz der Mafia und die Merkmale des Stadtviertels genauer darzustellen.
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