Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand: Ein Schauspiel in fünf Aufzügen
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Goethes Drama "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" entfaltet am Beispiel des fränkischen Reichsritters eine spannungsreiche Welt im Übergang vom mittelalterlichen Fehdewesen zur frühneuzeitlichen Staatsordnung. In lockerer Szenenfolge, kraftvoller Prosa und bewusst gegen die Regeln des französischen Klassizismus geschrieben, verbindet das Stück historische Chronik, politisches Freiheitsdrama und leidenschaftliche Charakterstudie. Als Schlüsselwerk des Sturm und Drang feiert es ursprüngliche Tatkraft, individuelle Ehre und den Konflikt zwischen persönlicher Autonomie und institutioneller Macht. Johann Wolfgang von Goethe, 1749 in Frankfurt am Main geboren, war zur Entstehungszeit des Dramas ein junger Jurist, der in Straßburg entscheidende geistige Anregungen durch Herder empfing. Sein Interesse an deutscher Geschichte, Shakespeare und volkstümlicher Ausdruckskraft führte ihn zu einer neuen dramatischen Form. Die Gestalt Götz bot Goethe die Möglichkeit, zeitgenössische Fragen nach Recht, Freiheit und gesellschaftlicher Ordnung in historischer Verkleidung zu verhandeln. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner deutscher Dramatik verstehen möchten. Es bietet nicht nur ein packendes Ritterbild, sondern auch eine hellsichtige Reflexion über Macht, Loyalität und den Preis unbeugsamer Selbstbehauptung.
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Goethes Drama "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" entfaltet am Beispiel des fränkischen Reichsritters eine spannungsreiche Welt im Übergang vom mittelalterlichen Fehdewesen zur frühneuzeitlichen Staatsordnung. In lockerer Szenenfolge, kraftvoller Prosa und bewusst gegen die Regeln des französischen Klassizismus geschrieben, verbindet das Stück historische Chronik, politisches Freiheitsdrama und leidenschaftliche Charakterstudie. Als Schlüsselwerk des Sturm und Drang feiert es ursprüngliche Tatkraft, individuelle Ehre und den Konflikt zwischen persönlicher Autonomie und institutioneller Macht. Johann Wolfgang von Goethe, 1749 in Frankfurt am Main geboren, war zur Entstehungszeit des Dramas ein junger Jurist, der in Straßburg entscheidende geistige Anregungen durch Herder empfing. Sein Interesse an deutscher Geschichte, Shakespeare und volkstümlicher Ausdruckskraft führte ihn zu einer neuen dramatischen Form. Die Gestalt Götz bot Goethe die Möglichkeit, zeitgenössische Fragen nach Recht, Freiheit und gesellschaftlicher Ordnung in historischer Verkleidung zu verhandeln. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner deutscher Dramatik verstehen möchten. Es bietet nicht nur ein packendes Ritterbild, sondern auch eine hellsichtige Reflexion über Macht, Loyalität und den Preis unbeugsamer Selbstbehauptung.
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