In den vergangenen Jahrzehnten hat die Science-Fiction einen unglaublichen Imagewandel durchlaufen: von einem Genre, das auf hartnäckige Klischees reduziert war, zu einem, das Diskussionen anregt. Das Genre hat Anerkennung als wichtiges Instrument zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen gewonnen. Diese Arbeit stellt gängige Definitionen von SF vor, die von für das Genre maßgeblichen Wissenschaftlern geprägt wurden, und untersucht, wie die gesellschaftspolitischen und -kulturellen Entwicklungen der letzten Jahrhunderte es verändert haben. Wie die Science-Fiction hat auch das Radio einen außergewöhnlichen Wandel durchlaufen. Die zunehmenden Produktionsmöglichkeiten und das besondere Potenzial, Stimme, Sprache, Geräuscheffekte und Musik einzusetzen, machen das Radio zu einem attraktiven Medium für Dramatiker. Science-Fiction wurde durch das Radio neu belebt und ermöglichte es den Zuhörern, in seltsame und wundersame Welten einzutauchen. Doch was macht Science-Fiction für Hörspiele so reizvoll? Welche Möglichkeiten bieten sich im Gegensatz zur Übertragung über andere Medien? Und welche Wirkung kann eine Sendung auf das Publikum haben? Um diese Fragen zu vertiefen, werden in dieser Arbeit drei Science-Fiction-Hörspiele untersucht, nämlich "Der Krieg der Welten" von Orson Welles, "The Silver Sky" von Tanith Lee und "The State of the Art" von Iain M. Banks.
AmazonPagina's: 112, Paperback, Verlag Unser Wissen
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