Heinrich Schön jun.

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Bol Georg Hermanns Heinrich Schön jun. entfaltet das Porträt eines jungen Mannes, der zwischen ererbtem Namen, bürgerlicher Pflicht und persönlicher Selbstbehauptung steht. Der Roman liest sich als psychologisch feine Studie der deutschen Vorkriegsmoderne: weniger dramatische Handlung als genaue Beobachtung von Milieu, Gesten und inneren Verschiebungen trägt die Erzählung. In der Tradition Fontanes, doch mit impressionistischer Sensibilität, verbindet Hermann Gesellschaftsbild, ironische Distanz und melancholische Aufmerksamkeit für eine untergehende bürgerliche Ordnung. Georg Hermann, 1871 in Berlin geboren, war einer der bedeutenden Chronisten des jüdisch-bürgerlichen Lebens im alten Berlin. Seine Erfahrungen als Journalist, Kunstkritiker und genauer Beobachter städtischer Alltagskultur prägten seinen Blick für Räume, soziale Nuancen und historische Übergänge. Als Autor, der selbst zwischen Zugehörigkeit und Fremdheit stand, fand er in Figuren wie Heinrich Schön eine Form, individuelle Biographie als Symptom gesellschaftlicher Spannungen sichtbar zu machen. Heinrich Schön jun. empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die an leiser, analytischer Prosa interessiert sind. Das Buch bietet keine bloße Zeitkulisse, sondern eine präzise literarische Untersuchung von Herkunft, Charakter und sozialer Erwartung.

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Georg Hermanns Heinrich Schön jun. entfaltet das Porträt eines jungen Mannes, der zwischen ererbtem Namen, bürgerlicher Pflicht und persönlicher Selbstbehauptung steht. Der Roman liest sich als psychologisch feine Studie der deutschen Vorkriegsmoderne: weniger dramatische Handlung als genaue Beobachtung von Milieu, Gesten und inneren Verschiebungen trägt die Erzählung. In der Tradition Fontanes, doch mit impressionistischer Sensibilität, verbindet Hermann Gesellschaftsbild, ironische Distanz und melancholische Aufmerksamkeit für eine untergehende bürgerliche Ordnung. Georg Hermann, 1871 in Berlin geboren, war einer der bedeutenden Chronisten des jüdisch-bürgerlichen Lebens im alten Berlin. Seine Erfahrungen als Journalist, Kunstkritiker und genauer Beobachter städtischer Alltagskultur prägten seinen Blick für Räume, soziale Nuancen und historische Übergänge. Als Autor, der selbst zwischen Zugehörigkeit und Fremdheit stand, fand er in Figuren wie Heinrich Schön eine Form, individuelle Biographie als Symptom gesellschaftlicher Spannungen sichtbar zu machen. Heinrich Schön jun. empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die an leiser, analytischer Prosa interessiert sind. Das Buch bietet keine bloße Zeitkulisse, sondern eine präzise literarische Untersuchung von Herkunft, Charakter und sozialer Erwartung.

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Pagina's: 156, Paperback, Sharp Ink


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Merk Sharp Ink
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  • 9788028374648
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