Hemmung, Symptom, Angst
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In "Hemmung, Symptom, Angst" entfaltet Sigmund Freud eine späte, theoretisch verdichtete Revision seiner Angstlehre und verknüpft sie mit der Dynamik neurotischer Symptombildung. Der Text untersucht, wie Hemmungen als Einschränkungen von Ich-Funktionen, Symptome als Kompromissbildungen unbewusster Konflikte und Angst als Signal des Ichs zusammenhängen. Stilistisch verbindet Freud klinische Kasuistik, metapsychologische Argumentation und begriffliche Präzisierung; literarisch-wissenschaftlich steht die Schrift im Kontext seiner reifen Strukturtheorie von Ich, Es und Über-Ich. Freud, Begründer der Psychoanalyse, schrieb dieses Werk vor dem Hintergrund jahrzehntelanger therapeutischer Erfahrung und nach entscheidenden Umbauten seines theoretischen Systems. Die Erfahrungen mit Hysterie, Zwangsneurose und Phobie, aber auch die Auseinandersetzung mit Triebtheorie, Abwehrmechanismen und kindlicher Hilflosigkeit führten ihn dazu, frühere Auffassungen zu korrigieren. Besonders bedeutsam ist die Verschiebung von Angst als bloßem Produkt verdrängter Libido hin zur Angst als warnender Reaktion des Ichs. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freuds Denken nicht nur historisch, sondern systematisch verstehen wollen. Es verlangt Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit einem Schlüsseltext zur psychoanalytischen Theorie der Neurose, der Abwehr und der Subjektwerdung.
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In "Hemmung, Symptom, Angst" entfaltet Sigmund Freud eine späte, theoretisch verdichtete Revision seiner Angstlehre und verknüpft sie mit der Dynamik neurotischer Symptombildung. Der Text untersucht, wie Hemmungen als Einschränkungen von Ich-Funktionen, Symptome als Kompromissbildungen unbewusster Konflikte und Angst als Signal des Ichs zusammenhängen. Stilistisch verbindet Freud klinische Kasuistik, metapsychologische Argumentation und begriffliche Präzisierung; literarisch-wissenschaftlich steht die Schrift im Kontext seiner reifen Strukturtheorie von Ich, Es und Über-Ich. Freud, Begründer der Psychoanalyse, schrieb dieses Werk vor dem Hintergrund jahrzehntelanger therapeutischer Erfahrung und nach entscheidenden Umbauten seines theoretischen Systems. Die Erfahrungen mit Hysterie, Zwangsneurose und Phobie, aber auch die Auseinandersetzung mit Triebtheorie, Abwehrmechanismen und kindlicher Hilflosigkeit führten ihn dazu, frühere Auffassungen zu korrigieren. Besonders bedeutsam ist die Verschiebung von Angst als bloßem Produkt verdrängter Libido hin zur Angst als warnender Reaktion des Ichs. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freuds Denken nicht nur historisch, sondern systematisch verstehen wollen. Es verlangt Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit einem Schlüsseltext zur psychoanalytischen Theorie der Neurose, der Abwehr und der Subjektwerdung.
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