Diese Arbeit zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen Wiederholung, Handschrift und Trauer zu untersuchen, um herauszufinden, inwiefern repetitives Schreiben als Prozess dienen kann, um Trauergefühle während der Trauerphase zu lindern und zu dokumentieren. Die Studie stellt fest, dass zeitgenössische Trauertheorien selten auf die Kunsttheorie angewendet werden; sie beabsichtigt daher, das Potenzial hierfür zu untersuchen und gleichzeitig Wiederholungsprozesse und Handschrift in einem positiven Licht darzustellen, da sie für die Etablierung und Aufrechterhaltung des Selbstbewusstseins im Alltag und während der Trauerphase von wesentlicher Bedeutung sind. Zudem wird untersucht, wie diese Theorien im künstlerischen Kontext angewendet werden können, wobei insbesondere die Werke von Emma Hauck, Cy Twombly, Lee Mingwei und Laura Edmunds betrachtet werden. Das Buch enthält außerdem eine Diskussion über praxisorientierte Forschung, die entwickelt wurde, um die untersuchten Theorien visuell zu vermitteln. Insgesamt zielt diese Studie darauf ab, zeitgenössische Trauertheorien aus einer alternativen Perspektive zu analysieren und deren Anwendungsmöglichkeiten im kunsttherapeutischen Kontext aufzuzeigen.
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