Höxter und Corvey
Uitgelicht
|
8,90 |
Naar shop
|
|
8,90 |
Naar shop
|
|
19,45 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
Wilhelm Raabes Höxter und Corvey verbindet Reisebild, kulturhistorische Skizze und poetische Ortsmeditation. Ausgehend von der westfälischen Weserlandschaft entfaltet der Text die geschichtliche Tiefenschicht zweier benachbarter Orte: der Bürgerstadt Höxter und der ehemaligen Reichsabtei Corvey. Raabes Prosa bewegt sich zwischen anschaulicher Landschaftsschilderung, gelehrter Erinnerung und leiser Ironie; sie steht im Kontext des poetischen Realismus, der das Gegenwärtige durch historische Spuren deutet. Raabe, 1831 in Eschershausen geboren und lange mit niedersächsisch-westfälischen Räumen verbunden, besaß ein ausgeprägtes Interesse an regionaler Geschichte, an vergessenen Lebensformen und an den Übergängen zwischen Mittelalter, bürgerlicher Moderne und nationaler Erinnerungskultur. Seine eigene Erfahrung provinzieller Milieus, seine bibliophile Bildung und sein Sinn für geschichtliche Kontinuität erklären die genaue, zugleich melancholische Aufmerksamkeit, mit der er Höxter und Corvey betrachtet. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Raabe nicht nur als Romancier, sondern als feinsinnigen Historiker der Landschaft kennenlernen möchten. Es bietet keine bloße topographische Beschreibung, sondern eine literarisch verdichtete Begegnung mit Ort, Gedächtnis und deutscher Kulturgeschichte.
Wilhelm Raabes Höxter und Corvey verbindet Reisebild, kulturhistorische Skizze und poetische Ortsmeditation. Ausgehend von der westfälischen Weserlandschaft entfaltet der Text die geschichtliche Tiefenschicht zweier benachbarter Orte: der Bürgerstadt Höxter und der ehemaligen Reichsabtei Corvey. Raabes Prosa bewegt sich zwischen anschaulicher Landschaftsschilderung, gelehrter Erinnerung und leiser Ironie; sie steht im Kontext des poetischen Realismus, der das Gegenwärtige durch historische Spuren deutet. Raabe, 1831 in Eschershausen geboren und lange mit niedersächsisch-westfälischen Räumen verbunden, besaß ein ausgeprägtes Interesse an regionaler Geschichte, an vergessenen Lebensformen und an den Übergängen zwischen Mittelalter, bürgerlicher Moderne und nationaler Erinnerungskultur. Seine eigene Erfahrung provinzieller Milieus, seine bibliophile Bildung und sein Sinn für geschichtliche Kontinuität erklären die genaue, zugleich melancholische Aufmerksamkeit, mit der er Höxter und Corvey betrachtet. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Raabe nicht nur als Romancier, sondern als feinsinnigen Historiker der Landschaft kennenlernen möchten. Es bietet keine bloße topographische Beschreibung, sondern eine literarisch verdichtete Begegnung mit Ort, Gedächtnis und deutscher Kulturgeschichte.