Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein wachsendes Problem, an dem häufig internationale Akteure beteiligt sind. Die Mitgliedstaaten der Vereinigung südostasiatischer Staaten (ASEAN) gehören zu den Brennpunkten des Kindersextourismus und des Sexhandels. Ausländische Kunden solcher illegalen Geschäfte reisen sogar aus Nordamerika an, wo die Strafverfolgung konsequenter ist und die Strafen strenger ausfallen. Weltweit wurden nationale und internationale Gesetze erlassen, um Kinder theoretisch zu schützen, doch in der Realität breiten sich diese Branchen weiter aus, unter anderem mit Unterstützung von Strafverfolgungsbeamten. Dieser Bericht gibt einen Überblick über das Völkerrecht und vergleicht die nationalen Gesetze von zehn ASEAN-Staaten mit denen der Vereinigten Staaten und Kanadas. Zudem werden soziale, psychologische und gesundheitspolitische Aspekte im Zusammenhang mit dem Sexgewerbe untersucht. Es wird ein ganzheitlicher internationaler Ansatz zur Bewältigung dieses seit langem bestehenden Problems vorgestellt.
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