Plötzlich allein, ohne Eltern, Kinder, keinen Partner mehr und dann noch im fortgeschrittenen Alter. Wenn man dann als Letzte der Familie übrig geblieben ist, gibt es nach der 'normalen' Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen eine weitaus tiefere Trauer, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen kann. Sie kommt langsam, aber stetig und wird manchmal übermächtig. Man fühlt sich wie im freien Fall und versteht die Welt nicht mehr.Über die existenzielle Trauer wird selten gesprochen, weil sie sich kaum jemand vorstellen kann. Sie ist überraschend heftig und taucht unerwartet auf.Da es kaum Literatur darüber gibt, möchte ich aus eigener Erfahrung über diese eigenartige, unvorstellbare Trauer in diesem Buch berichten. Ich hoffe, dass es vielleicht auch Ihnen hilft, zu wissen, dass es noch anderen Menschen gibt, denen es ähnlich ergeht.
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